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LUCHADORAS

Luchadoras

Lichadoras / Paola Calvo, Patrick Jasim / 2021

Der Film ist ein intimes Porträt dreier mutiger Wrestlerinnen aus der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juarez – mit der höchsten Zahl von Gewalttaten an Frauen -, die trotz Machismo das Frauenbild in Mexiko neu definieren. Die passionierten Mexikanerinnern stehen für ein Frauenbild, das stark, laut und selbstbewusst ist. Sie sind Luchadoras, Wrestlerinnen im Mexikanischen Wrestling, dem Lucha Libre. 

Die kleinwüchsige Mini Serinita, deren größter Traum es ist, eine Vollzeit-Luchadora in der großen Arena in Mexiko Stadt zu werden und die Fabrikarbeit hinter sich zu lassen, die so viele Frauen entrechtet. 

Lady Candy, die die US-Grenze, über die ihre Töchter gegen ihren Willen gebracht wurden, von ihrem Haus aus sehen, aber aufgrund der Visabestimmungen nicht überqueren kann. Und Baby Star, die gerade geschiedene, alleinerziehende Mutter, die in jungen Jahren ein Lucha Libre Star war und jetzt auf dem Weg zu einem Comeback ist. Mit mexikanischer Leidenschaft präsentieren sie ein neues Bild davon, was es bedeutet, eine Frau in Mexiko zu sein.

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/ / / / / / / 09-2021 / / / / / / /

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THE MOST BEAUTIFUL BOY IN THE WORLD

The Most Beautiful Boy in the World

The Most Beautiful Boy in the World / Kristina Lindström, Kristian Petri / 2021

Nachdem Björn Andrésen mit 15 Jahren in Luchino Viscontis Film Tod in Venedig die Rolle des Tadzio erhalten hat, beginnt der italienische Regisseur kurz vor der Premiere von ihm als hübschester Junge der Welt zu sprechen. Diese Aussage über ihn soll sich wie ein Schatten über sein gesamtes weiteres Leben ausbreiten.

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/ / / / / / / 09-2021 / / / / / / /

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YOU WILL DIE AT TWENTY

You Will Die at Twenty

You Will Die at Twenty / Amjad Abu Alala / 2019

In einem Dorf zwischen dem Blauen und dem Weißen Nil wurde ein Kind geboren. Die Mutter Sakina bringt den neugeborenen Jungen zu einer Sufi-Zeremonie, wo er gesegnet werden soll. Zugegen ist auch ein tanzender Derwisch, der vor sich hinzählt, dann aber mit dem Wort „zwanzig“ auf den Lippen zu Boden fällt. Die Anwesenden deuten dieses letzte seiner Worte so, dass Muzamil, so der Name des Jungen, mit zwanzig sterben werde.

Die Prophezeiung lastet schwer auf der Familie, und Muzamils Vater Alnour verlässt sie bald, weil er sich selbst nicht als so stark wie Sakina fühlt. So muss sie ihren Sohn alleine großziehen. In Erwartung seines frühen Todes wächst Muzamil unter dem wachsamen Auge seiner überfürsorglichen Mutter auf, die sich ganz in Schwarz kleidet. Selbst andere Kinder nennen ihn „den Sohn des Todes“.

Zwar verbietet ihm seine Mutter, mit den andern Kindern zu spielen oder schwimmen zu gehen, doch weil Muzamil ein aufgeweckter und neugieriger Junge ist, erlaubt sie ihm, den Koran zu studieren. Muzamil erweist sich als begabt beim Auswendiglernen und Rezitieren der Suren.

Jahre später arbeitet Muzamil als rechte Hand des Dorfladenbesitzers. Als er dem alten Sulaiman, der erst vor kurzem nach jahrelanger Arbeit als Kameramann im Ausland in das Dorf zurückgekehrt ist, Alkohol liefert, was ein soziales Tabu ist, macht er die Bekanntschaft eines Mannes, der ein völlig anderes Leben lebt. Sulaiman lebt mit einer Prostituierten zusammen. In Gesprächen mit ihm beginnt Muzamil an der Prophezeiung zu zweifeln, die bislang sein Leben bestimmte und seine Familie auseinandergerissen hat, und nimmt mit 19 Jahren sein Leben selbst in die Hand.

Projekt:
Referenz:
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/ / / / / / / 08-2021 / / / / / / /

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NOTES OF BERLIN

Notes of Berlin

Notes of Berlin / Mariejosephin Schneider / 2021

Ein Tag und eine Nacht in Berlin: Das Karma fährt einen elektrischen Rollstuhl, ein WG-Casting endet mit einer Hausbesetzung, ein Koch und ein entflohener Hund werden zu Königen, alle suchen einen werdenden Vater und ein Hase bringt einen Nerd dazu, endlich seine Nachbarn kennenzulernen. Fahren Berliner Taxis eigentlich bis zum Eiffelturm? Und wer ist die Queen von Berlin? All diese Geschichten und noch mehr erzählt “Notes of Berlin“. Inspiriert sind sie von echten Aushängen, die in den Straßen der Stadt hingen – an Laternenpfählen, in Treppenhäusern, in Hinterhöfen -, dort von aufmerksamen Berlinern gefunden und auf Joab Nists Kultblog notesofberlin.com veröffentlicht wurden. Der Film flaniert mit uns durch die Stadt und wirft einen amüsierten, einfühlsamen Blick auf Personen und Situationen, die man sonst vielleicht übersehen würde. Er ist eine Liebeserklärung an Berlin, zeigt den alltäglichen Wahnsinn und zufällige Begegnungen und macht die Stadt zur Protagonistin, denn: „Das Herz der Stadt schlägt auf der Straße“.

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/ / / / / / / 08-2021 / / / / / / /

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SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN

Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien

Schlingensief – In das Schweigen hineinschreien / Bettina Böhler / 2020

SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN von Bettina Böhler unternimmt als erster Film den Versuch, den Ausnahmekünstler Schlingensief, der 2010 im Alter von nur 49 Jahren verstarb, in seiner ganzen Bandbreite zu dokumentieren.

Im Fokus steht hier der „Familienmensch“ (Schlingensief über Schlingensief), der in seinen Arbeiten gleichermaßen das Verhältnis zu den Eltern in Oberhausen und das Verhältnis zu Deutschland thematisiert hat. SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN durchlebt die ganze Entwicklung Schlingensiefs, vom quasi pubertierenden Filmemacher im Kunstblutrausch, über den Bühnenrevoluzzer von Berlin und Bayreuth, bis hin zum vermeintlichen, allseits geehrten Staatskünstler, der kurz vor seinem Tod die Einladung erhält, den Deutschen Pavillon in Venedig zu gestalten. Zwischen verwursteten Ossis in DAS DEUTSCHE KETTENSÄGENMASSAKER, „Tötet Helmut Kohl“ (documenta X) und dem Versuch, Wagner zu retten (PARSIFAL), wird SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN zum Ausdruck einer unermüdlichen und eigentlich unerschöpflichen Hassliebe zu Deutschland, seiner Hochkultur und seinem Kleinbürgertum, in dem Schlingensief zuallererst immer sich selbst verortet hat.
 

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/ / / / / / / 08-2021 / / / / / / /

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TUNGUSKA - DIE KISTEN SIND DA

Tunguska

Tunguska – Die Kisten sind da / Christoph Schlingensief / 1984

Einem eigenen und eigenwilligen Filmverständnis verleiht Schlingensief erstmals mit der Trilogie zur Filmkritik Ausdruck. Sie trägt den bezeichnenden Untertitel „Film als Neurose“ und besteht neben zwei Kurzfilmen aus Schlingensiefs erstem Langfilm – TUNGUSKA – DIE KISTEN SIND DA (1984). Ein im Vorspann des Films verlesenes Manifest formuliert die Absicht, neue Aspekte von Zeitgeist und Filmsprache zu entdecken und zu erforschen. Es gelte, die Hysterie um einen in die Jahre gekommenen Neuen Deutschen Film aufzudecken und seine aus politischen und ästhetischen Utopien bestehende Maskerade zu erkennen. Schlingensief verspürt den Drang zum Handeln, verspürt „die verbrecherische Lust, einen Film zu machen“. Dementsprechend ist seine Trilogie weniger eine Kriegserklärung an die Vertreter eines stringenten Erzählkinos als vielmehr eine Aufforderung zum Befreiungskampf gegen die Vorschriften des filmischen Realismus.

TUNGUSKA – DIE KISTEN SIND DA ist neben PHANTASUS MUSS ANDERS WERDEN und WHAT HAPPENED TO MAGDALENA JUNG Teil der „Trilogie zur Filmkritik“.

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/ / / / / / / 08-2021 / / / / / / /

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MENU TOTAL

Menu Total

Menu Total / Christoph Schlingensief / 1986

Ausgelassenes Treiben auf der Picknickwiese in Mülheim a. d. Ruhr. Die Eltern haben ihre alten Naziuniformen wieder rausgekramt. Da macht die Polonaise noch mehr Spaß. Die Mama gibt das Startzeichen für eine außergewöhnliche militärische Vorführung. Sohn Joe wird aus dem Schlaf gerissen. Aber wird er verstehen, was sie mit ihm vorhaben? Wird er sich dem brutalen Kampf der Systeme widersetzen können? Klappt der Austausch von Sperma? Wird Joe das rohe menschliche Gehirn essen? Joe scheint verloren. Sein Weg führt in einen verlassenen Schacht der Zeche Rosendelle, wo sich ein Versuchslabor befindet. Während draußen noch die Schritte der Eltern verhallen, verweigert Joe die Nahrungsaufnahme, wird operiert und kann trotzdem fliehen. Die Sache gerät in Bewegung ...t sowie ein Kräftemessen zwischen Nabil und seinem ehemaligem Partner Ivo.

Helge Schneider, der auch die Musik zum Fim gemacht hat, in einem widerlichen Film. Auf der Berlinale 1986 ausgepfiffen. Wim Wenders ging nach 10 Minuten. Alfred Edel kotzt sich durch den ganzen Film. Schlingensief zieht Bilanz: „Mein bester Film!“

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WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN (CHECKPOINT CHARLY)

Warum die Ufos

Warum die Ufos unseren Salat klauen (Checkpoint Charly) / Hansjürgen Pohland / 1980

Der Film handelt vom ökologisch orientierten Hobby-Pflanzenkundler Peter McDonald, der sich auf den weiten Weg aus der bayerischen Provinz nach Berlin macht, um seinen selbst erfundenen Supersalat zu züchten. Nebenbei erhofft er sich, seine Mutter in der Großstadt zu finden, um von ihr etwas Geld für die Züchtung des Salats zu bekommen. Nachdem er mitbekommt, dass seine Mutter nicht nur stark depressiv, sondern auch noch eine Bordellbesitzerin ist, wendet er sich von ihr ab und versucht fortan allein, seine Salatzüchtung zu finanzieren. Nach einem Gartenfest in der Kleingartenkolonie wird klar, dass mit McDonalds Supersalat etwas nicht stimmt. Die Personen, die ihn essen, fallen in Hypnose und die Fahrzeuge, mit denen er in Berührung kommt, können plötzlich doppelt so schnell fahren wie gewohnt. Nach einer Überprüfung des Salats durch die internationalen Geheimdienste trifft das US-Militär ein. Beobachtet wird die Szenerie von außerirdischen Wesen, den Bionauten, die jeden Schritt des Peter McDonald streng überwachen.

Als schließlich auch noch ein amerikanischer Panzer durch einen fatalen Fehler einen Wachturm der DDR-Truppen auf Ostberliner Seite zerschießt, droht der dritte Weltkrieg auszubrechen …

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/ / / / / / / 08-2021 / / / / / / /

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PAISÀ

Paià

Paisà / Roberto Rossellini / 1946

Der Film spielt im deutsch-besetzten Italien kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Er zeigt die Befreiung des Landes durch alliierte Truppen (siehe dazu Landung auf Sizilien, Italienfeldzug) und gliedert sich in sechs Episoden von jeweils etwa zwanzig Minuten Länge. Die Reihenfolge der Episoden orientiert sich an der geographischen Lage ihrer Schauplätze von Süden nach Norden. Zwischen den einzelnen Abschnitten des Films sind authentische Wochenschau-Beiträge zum Vormarsch der US-Soldaten zu sehen.

Projekt:
Referenz:
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DIE MAFIA IST AUCH NICHT MEHR DAS, WAS SIE MAL WAR

Die Mafia ist auch nicht mehr das, was sie mal war

Die Mafia ist auch nicht mehr das, was sie mal war / Franco Maresco / 2019

Ein bitter-satirischer Dokumentarfilm über Siziliens Verhältnis zur Mafia. 2017, 25 Jahre nach den Mafia-Morden an den Richtern Paolo Borsellino und Giovanni Falcone, untersucht der sizilianische Filmemacher Franco Maresco zusammen mit der Fotografin Laetizia Battaglia, die durch ihre Bilder der Mafia-Verbrechen bekannt geworden ist, wie in Palermo das Gedächtnis an die beiden Mafia-Jäger zelebriert wird.

Projekt:
Referenz:
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/ / / / / / / 08-2021 / / / / / / /

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