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TIMGAD

Timgad

Timgad / Fabrice Benchaouche / 2016

Der kleine algerische Ort Timgad ist vor allem aufgrund seiner römischen Ruinen bekannt. Ansonsten hat der Ort nicht viel Besonderes zu bieten, bis eines Nachts in Timgad elf Jungen und ein Mädchen geboren werden. Zehn Jahre später gründet Mokhtar (Sid Hamed Agoumi), der Lehrer der Dorfschule, mit den elf Jungen einen Fußballverein: Juventus Timgad. Sein Ziel ist es, mit dieser außergewöhnlichen Mannschaft an der Jugendmeisterschaft in Marseille teilzunehmen – so soll den Jungs eine bessere Aussicht für die Zukunft geboten werden. Als Trainer spannt er kurzerhand den Ärchäologen Jamel (Mounir Margoum) ein und als Sponsor kann Mokhtar schließlich den Ladenbesitzer Larbi (Lofti Yahya Jedidi) gewinnen, dessen Tochter Naïma (Fella Benini) das Mädchen ist, das in derselben Nacht wie die elf Jungs geboren wurde. Doch Archour (Samir El Hakim), der Manager der erfolgreichen gegnerischen Mannschaft Batna, droht die Hoffnungen von Juventus Timgad zu durchkreuzen…

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/ / / / / / / 03-2018 / / / / / / /

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BLÄUE - BLUENESS

Bläue - Blueness

Bläue - Blueness / Kerstin Schroedinger / 2018

Bläue verbindet Bilder von Produktionsstätten der Pharma- und der Chemieindustrie mit Spekulationen zu den historischen, sozialen und materiellen Bedingungen der Cyanotypie (auch als Blaudruck bekannt).
Der Film folgt einer Figur, die alle Schritte der Herstellung einer Cyanotyphie von der Belichtung zur Entwicklung des Bildträgers durchführt. Besucht werden Fabriken im italienischen Seveso und im schweizerischen Basel, die in direktem Bezug zur Geschichte der synthetischen Farbe „Preußisch Blau“ stehen. In der Wartezeit zwischen Belichtung und Entwicklung versucht die Figur ihren Körper sowohl als Ware als auch als Konsument*in pharmazeutischer Erzeugnisse zu definieren. Dieser Körper ist dem produktiven Körper des Fordismus nachempfunden. Doch wie die Industriestätten, die als Hinterlassenschaften einer überholten Produktionsweise erscheinen, ist auch er durch die Anforderungen postindustrieller Arbeitsbedingungen von Grund auf verformt worden. Die Figur verharrt zwischen den Rollen als Wissenschaftler*in, Athlet*in, Apotheker*in, Patient*in, Frau und arbeitet gegen chemische Substanzen und die neoliberale Aneignung ihrer Bewegungen an.

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/ / / / / / / 03-2018 / / / / / / /

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PALERMO ODER WOLFSBURG

Palermo oder Wolfsburg

Palermo oder Wolfsburg / Werner Schroeter / 1980

Deutschland ist ein fremdes Land, in dem man sich Mühe geben muss.

Arbeit ist rar in Sizilien, also folgt der 18-jährige Nicola einer Vielzahl seiner Landsleute ins kalte Deutschland. Bei VW in Wolfsburg findet er eine Anstellung und verliebt sich in die Automechanikerin Brigitte. Aber sie benutzt ihn nur, um ihre deutschen Freunde eifersüchtig zu machen. Im Streit tötet Nicola die Männer. Und findet erst vor Gericht wieder zu sich selbst zurück.

Für seinen knapp dreistündigen Film erhielt Regisseur Werner Schroeter auf der Berlinale 1980  den Goldenen Bären.

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/ / / / / / / 03-2018 / / / / / / /

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KÖNIGIN VON NIENDORF

Königin von Niendorf

Königin von Niendorf / Joya Thome / 2017

In Brandenburg haben gerade die Sommerferien begonnen, doch die zehnjährige Lea (Lisa Moell) fährt in diesem Jahr nicht wie sonst mit ihren Freundinnen ins Ferienlager. Überhaupt findet sie die anderen Mädchen in ihrer Schule zunehmend seltsamer. Und so kurvt Lea meist allein auf ihrem Fahrrad durch das Dorf und besucht den Musiker und Aussteiger Mark (Mex Schlüpfer), der auf einem verwilderten Bauernhof lebt. Eines Tages beobachtet Lea bei einem ihrer Streifzüge fünf Jungs, die ein großes Ölfass über den Zaun der Farbfabrik hieven und mit ihrer Beute auf einem Fahrradanhänger davonrasen. Leas Neugier ist geweckt. Bei nächster Gelegenheit folgt sie den Jungs und entdeckt, dass sie auf einem kleinen See ein Floß gebaut haben. Doch das Floß ist Eigentum der Bande, und Mädchen sind da auf keinen Fall erlaubt. Lea will aber unbedingt in die Bande aufgenommen werden und macht eine Mutprobe. Und von da an scheint der Sommer voller Abenteuer zu sein.

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/ / / / / / / 02-2018 / / / / / / /

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CHANCE 2000 - ABSCHIED VON DEUTSCHLAND

Chance 2000 - Abschied von Deutschland

Chance 2000 - Abschied von Deutschland / Kathrin Krottenthaler, Frieder Schlaich / 2017

Deutschland, 1998. Anlässlich der Bundestagswahl veranstaltet Schlingensief in Berlin einen wortwörtlichen Wahlkampfzirkus, in dessen Rahmen die Partei CHANCE 2000 gegründet wird. Was bis zum Wahltag folgt, ist ein Exkurs und eine Ekstase in politischer Bildung, eine Geschichte im Zeitraffer vom Leben und Überleben einer Partei, inkl. eines apokalyptischen Bades im Wolfgangsee.
CHANCE 2000 – ABSCHIED VON DEUTSCHLAND ist die Dokumentation des legendären Wahlkampf-Theaterprojekts „Chance 2000 – Partei der letzten Chance“ von Christoph Schlingensief.

1998 hat Deutschland die Wahl zwischen Helmut Kohl und Gerhard Schröder, 6 Millionen Arbeitslose und eine Volksbühne, an der ein noch nicht allzu bekannter Christoph Schlingensief beginnt das Theater umzukrempeln. Mit seinem Mammutprojekt CHANCE 2000 gelang Schlingensief vor der Wahl nichts weniger als „das größte Theaterstück der Bundesrepublik Deutschlands“ zu inszenieren und eine Protestpartei zu gründen. Dazu stellt er im Berliner Prater erst mal ein Zirkuszelt auf. Welche Ausmaße CHANCE 2000 letztlich annehmen würde, ist zu Beginn noch niemandem klar. Manege frei für den Abschied von Deutschland!

Mehr als 100 Stunden Videomaterial aus dem Nachlass von Christoph Schlingensief wurden nun digitalisiert und von Katrin Krottenthaler und Frieder Schlaich zu einer dokumentarischen Zeitreise zurück zu einer der längsten und wahnwitzigsten Projekte Schlingensiefs montiert. Neben den insgesamt sechs Aktionen, die sich über einen Zeitraum von neun Monaten erstrecken sollten und von sieben Personen dokumentiert wurden, reisen wir mit Schlingensief, Martin Wuttke, Dietrich Kuhlbrodt, Carl Hegemann und Konsorten auf Wählerfang durch die Republik und sind zu Gast in Talkshows von Unterstützern wie Harald Schmidt und Alfred Biolek.
Irgendwo zwischen Happening und Realpolitik, Theaterevent und Anarchie, zwischen Kunst und Quatsch, Wirklichkeit und Spiel, schafft es Schlingensief seine Partei zu gründen, ein Hotel aus Zelten zur Finanzierung zu improvisieren, Behinderte und Arbeitslose zu Politikern zu machen und 1000 Jahre Helmut Kohl zu verhindern. Wahldebakel für die Partei? So what? Schlingensief feiert die Niederlage der Chance 2000-Partei als Performance-Theater. Er hat an die Sache geglaubt.

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/ / / / / / / 09-2017 / / / / / / /

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ORG

ORG

ORG / Fernando Birri / 1967-78

Fernando Birris ORG ist ein monströser, seit seiner Uraufführung beim Festival von Venedig 1979 äußerst selten gezeigter, knapp dreistündiger Film. Der heute 91-jährige Regisseur, Dichter, Maler, Lehrer und Gründer von Filmschulen gilt seit seinem Debütfilm Tire Dié als eine zentrale Figur des lateinamerikanischen Kinos. Für Birri war der Film das Ergebnis seiner italienischen Exilerfahrung: „Der Film ORG ist ein Alptraum mit geschlossenen Augen, weil er zu den schrecklichsten Augenblicken meines Lebens zählt, zu meinem zweiten Exil, das sehr lange dauerte.“ Die Geschichte von ORG basiert auf einer antiken indischen Legende, die auch Thomas Mann in seiner Erzählung „Die vertauschten Köpfe“ aufgegriffen hat. Vor allem aber ist der Film ein Wahrnehmungsexperiment mit über 26.000 Schnitten und knapp 700 Tonspuren.
Teils finanziert vom Hauptdarsteller Mario Girotti, auch bekannt als Terence Hill, ermöglicht ORG einen kaleidoskopartigen Einblick in die experimentellen, ästhetischen und politischen Strömungen der 1970er Jahre.

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/ / / / / / / 03-2017 / / / / / / /

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AUGUST

August

August / Omer Fast / 2016

Die letzten Tage des deutschen Fotografen August Sander (1876-1964).

Aufgenommen in 3D stellt AUGUST das Leben und Werk des bekannten Kölner Fotografen August Sander in den Mittelpunkt. In surrealen Traumsequenzen wird der Künstler am Ende seines Lebens vom Tod seines Sohnes und seiner fotografierten Figuren heimgesucht.

Regie:
Projekt:
Referenz:
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/ / / / / / / 11-2016 / / / / / / /

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CONTINUITY

Continuity

Continuity / Omer Fast / 2016

Ein verheiratetes Paar mittleren Alters lädt wiederholt junge Männer in ihr Haus ein, um mit ihnen ein unheimliches Ritual durchzuführen.

CONTINUITY beginnt als herkömmliche, lineare Geschichte über eine emotionale Rückkehr in die Heimat. Schnell jedoch kippt die Stimmung ins Unheimliche: In einer kleinen Stadt in Deutschland lädt ein verheiratetes Paar mittleren Alters wiederholt junge Männer in ihr Haus ein, um ein undurchschaubares Ritual durchzuführen. Es bleibt unklar, ob die Eheleute einen tatsächlichen Verlust erlitten haben – vielleicht sollen ihre Besucher, die Ersatz-Söhne, ihnen schlicht helfen, eine drohende Trennung abzuwenden. Drei verschiedene Versionen ihres verlorenen Sohns Daniel verbringen die Nacht im Einfamilienhaus. Jeder von ihnen verschwindet auf mysteriöse Weise. Bis wir sie am Ende wiedersehen, in einer Grube, weder tot noch lebendig, weder in Deutschland noch in Afghanistan.

CONTINUITY ist die Langfassung eines gleichnamigen Kurzfilms, den Omer Fast 2012 fertigstellte. Der Film ist damit Remake, Wiederholung und Fortsetzung in einem.

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/ / / / / / / 11-2016 / / / / / / /

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SPRING

Spring

Spring / Omer Fast / 2016

Ein Porträt von zwei jungen deutschen Männern, deren Leben sich gewaltsam kreuzt.

Ein Teenager findet einen Weg, um sich etwas Geld zu verdienen, indem er ein Paar mittleren Alters besucht und deren Sohn spielt. Auch ein älterer Callboy wird von dem Paar engagiert, der allerdings unerwartet verschwindet. Omer Fasts Arbeit springt in der Zeit vor und zurück und zeigt Charaktere, die verloren sind und wieder Anschluss suchen, bis sie schließlich ein überraschendes Ende mit zwei verschiedenen Perspektiven erreicht.

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/ / / / / / / 11-2016 / / / / / / /

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EVERYTHING THAT RISES MUST CONVERGE

Everything that rises must converge

Everything that rises must converge / Omer Fast / 2014

Vier Pornodarsteller an einem Arbeitstag im San Fernando Valley in Southern California – eine Mischung aus Dokumentarfilm und Fiktion.

EVERYTHING THAT RISES MUST CONVERGE folgt vier echten Pornodarstellern, wie sie zu Hause ihren Tag beginnen und zur Arbeit, in einem nicht weiter definierten Wohnhaus in San Fernando Valley in Southern California, fahren. Zwischen den dokumentarischen Szenen begegnen wir auch verschiedenen fiktiven Figuren, deren Geschichten sich im selben Wohnhaus abspielen, in dem die Darsteller arbeiten.
In einem Gitter aus vier simultanen Bildern verspinnt der Film Szenen des Alltags mit Momenten der Schönheit sowie seltsamen und absurden Momenten scheinbarer Konvergenz.

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/ / / / / / / 11-2016 / / / / / / /

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