LUCHADORAS

Lichadoras / Paola Calvo, Patrick Jasim / 2021

Der Film ist ein intimes Porträt dreier mutiger Wrestlerinnen aus der mexikanischen Grenzstadt Ciudad Juarez – mit der höchsten Zahl von Gewalttaten an Frauen -, die trotz Machismo das Frauenbild in Mexiko neu definieren. Die passionierten Mexikanerinnern stehen für ein Frauenbild, das stark, laut und selbstbewusst ist. Sie sind Luchadoras, Wrestlerinnen im Mexikanischen Wrestling, dem Lucha Libre. 

Referenz:

THE MOST BEAUTIFUL BOY IN THE WORLD

The Most Beautiful Boy in the World / Kristina Lindström, Kristian Petri / 2021

Nachdem Björn Andrésen mit 15 Jahren in Luchino Viscontis Film Tod in Venedig die Rolle des Tadzio erhalten hat, beginnt der italienische Regisseur kurz vor der Premiere von ihm als hübschester Junge der Welt zu sprechen. Diese Aussage über ihn soll sich wie ein Schatten über sein gesamtes weiteres Leben ausbreiten.

Referenz:

YOU WILL DIE AT TWENTY

You Will Die at Twenty / Amjad Abu Alala / 2019

In einem Dorf zwischen dem Blauen und dem Weißen Nil wurde ein Kind geboren. Die Mutter Sakina bringt den neugeborenen Jungen zu einer Sufi-Zeremonie, wo er gesegnet werden soll. Zugegen ist auch ein tanzender Derwisch, der vor sich hinzählt, dann aber mit dem Wort „zwanzig“ auf den Lippen zu Boden fällt. Die Anwesenden deuten dieses letzte seiner Worte so, dass Muzamil, so der Name des Jungen, mit zwanzig sterben werde.

Referenz:

PAISÀ

Paisà / Roberto Rossellini / 1946

Der Film spielt im deutsch-besetzten Italien kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Er zeigt die Befreiung des Landes durch alliierte Truppen (siehe dazu Landung auf Sizilien, Italienfeldzug) und gliedert sich in sechs Episoden von jeweils etwa zwanzig Minuten Länge. Die Reihenfolge der Episoden orientiert sich an der geographischen Lage ihrer Schauplätze von Süden nach Norden. Zwischen den einzelnen Abschnitten des Films sind authentische Wochenschau-Beiträge zum Vormarsch der US-Soldaten zu sehen.

Referenz:

GRENZLAND

Grenzland / Andreas Voigt / 2020

Eine Reise entlang der Oder und der Neiße, entlang der deutsch polnischen Grenze. Begegnungen auf beiden Seiten der Flüsse. Erkundungen. Geschichten vom Rand - doch aus der Mitte Europas.
 Arbeit, Heimat, Liebe. Menschen, ihre Geschichte und ihre Landschaft. Im Süden Niederschlesien - dort, wo Polen Deutschland und Tschechien einander treffen, in der Mitte das flache Land an der Oder, im Norden, das Stettiner Haff. Eine Reise im Grenzland.

Referenz:

GASMANN

Gasmann / Arne Körner / 2019

Bernd ist Schauspieler am St. Pauli Theater in Hamburg und mit sich und dem Theaterbetrieb chronisch unzufrieden. In der neuen Spielzeit soll er den “Gasmann“ spielen. Das Stück handelt von zwei SS-Offizieren, die kurz vor Kriegsende mit einer mobilen Gaskammer durchs Land ziehen um Menschen „einzusammeln“. Von Anfang an steht Bernd dem Stoff skeptisch gegenüber. Er misstraut dem Regisseur, der eigentlich Spielfilme dreht; seine erste Theaterarbeit soll „pures Entertainment“ werden.

Referenz:

GEWALT UND LEIDENSCHAFT

Gewalt und Leidenschaft / Luchino Visconti / 1974

In den stillen römischen Palazzo eines alternden Professors und Gemälde-Sammlers drängt sich eine "Marchesa" mitsamt Anhang, die ihn als ungebetene Mieterin in ihre privaten Affären verwickelt. Im Zusammenprall zweier grell kontrastierter Milieus werden die Konsequenzen des Rückzuges aus der zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Verflechtung reflektiert. Bewegendes, Skepsis und Lebenshoffnung verbindendes Alterswerk des wie immer ästhetisch ausgefeilt gestaltenden Luchino Visconti.

Referenz:

GESCHICHTE MEINES TODES

Geschichte meines Todes / Albert Serra / 2013

Der freigeistige Schriftsteller Giacomo Casanova verlässt das Leben an einem Schweizer Schloss, und damit die galante, libertine Atmosphäre des 18. Jahrhunderts. Zusammen mit seinem neuen, treuen Diener Pompeu begibt sich Casanova auf eine Reise in die Karpaten. Die letzten Tage verbringt er in den armen und schattigen Ländern Nordeuropas. Dort erliegen sein rationales Denken und sein leichtfertiges, irdisches Dasein, einer neuen, brutalen, okkulten und romantischen Kraft, repräsentiert von Dracula und seiner ewigen Macht.

Referenz:

EHRE DER RITTER

Ehre der Ritter / Albert Serra / 2011

EHRE DER RITTER reduziert Miguel de Cervantes' „Don Quijote“ auf sein Elementares: Quijote und Sancho, auf Reisen. Sie galoppieren ziellos durch das Land, auf der Suche nach Abenteuern. Auf ihrem Weg philosophieren sie über Geistiges, Ritterliches und Praktisches ... und ihre Freundschaft vertieft sich.

Referenz:
dcp-versioning abonnieren