GESCHICHTE MEINES TODES

Geschichte meines Todes / Albert Serra / 2013

Der freigeistige Schriftsteller Giacomo Casanova verlässt das Leben an einem Schweizer Schloss, und damit die galante, libertine Atmosphäre des 18. Jahrhunderts. Zusammen mit seinem neuen, treuen Diener Pompeu begibt sich Casanova auf eine Reise in die Karpaten. Die letzten Tage verbringt er in den armen und schattigen Ländern Nordeuropas. Dort erliegen sein rationales Denken und sein leichtfertiges, irdisches Dasein, einer neuen, brutalen, okkulten und romantischen Kraft, repräsentiert von Dracula und seiner ewigen Macht.

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EHRE DER RITTER

Ehre der Ritter / Albert Serra / 2011

EHRE DER RITTER reduziert Miguel de Cervantes' „Don Quijote“ auf sein Elementares: Quijote und Sancho, auf Reisen. Sie galoppieren ziellos durch das Land, auf der Suche nach Abenteuern. Auf ihrem Weg philosophieren sie über Geistiges, Ritterliches und Praktisches ... und ihre Freundschaft vertieft sich.

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DER GESANG DER VÖGEL

Der Gesang der Vögel / Albert Serra / 2008

Für seinen zweiten Spielfilm DER GESANG DER VÖGEL ließ sich Albert Serra von einem traditionellen, katalanischen Weihnachtslied inspirieren, „El cant dels ocells“. In leuchtendem Schwarz-Weiß erzählt er die biblische Legende der Heiligen Drei Könige, welche dem „Sterndeuter“ folgen, um das neugeborene Jesuskind zu finden. Dabei konzentriert er sich auf ihre Reise, welche epische Ausmaße annimmt.

Teils in den Bergen Islands, teils im Landesinneren der Kanarischen Inseln gedreht.

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DER TOD VON LUDWIG XIV.

Der Tod von Ludwig XIV. / Albert Serra / 2015

Der Sonnenkönig Ludwig XIV. – eine Paraderolle für die Truffaut-Ikone Jean-Pierre Léaud – verspürt im August 1715 nach einem Spaziergang plötzlich Schmerzen im Bein. Die nächsten Tage verbringt er in seiner Kammer, führt die Regierungsgeschäfte bestmöglich weiter und gleitet allmählich seinem Tod entgegen. Ein Historienfilm als Kammerspiel, Opulenz auf engstem Raum, der Totentanz eines Bettlägerigen – während um den Kranken herum schon so eifrig wie eifersüchtig an der Zukunft ohne ihn gebastelt wird.

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POPPY FIELD

Poppy Field / Eugen Jebeleanu / 2020

Cristi ist Polizist und arbeitet für die rumänische Gendarmerie. Eines Tages ist der vor seinen Kollegen nicht geoutete Cristi an einem Einsatz in einem Kino beteiligt, wo religiöse Fanatiker die Vorführung eines LGTB-Films stören. Als er hier von einem ehemaligen Liebhaber erkannt wird, droht dieser den Umstehenden zu erzählen, dass auch Cristi schwul ist.

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MADE IN BANGLADESH

Made in Bangladesh / Rubaiyat Hossain / 2019

Shimu ist Anfang 20 und arbeitet in einer Textilfabrik in Dhaka. Als Jugendliche war sie aus ihrem Dorf weggelaufen, um einer arrangierten Ehe zu entfliehen.
In der Stadt hatte sie zunächst als Hausmädchen gearbeitet. Jetzt verdient sie zwar besser, aber die Arbeitsbedingungen sind von Ungerechtigkeit und Ausbeutung geprägt. Als ein Kurzschluss ein Feuer auslöst, bricht Panik unter den fliehenden Frauen aus. Eine Kollegin stirbt, andere sind schwerer verletzt, Shimu kommt mit einem Schock davon.

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