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MATERNAL

Maternal

Maternal / Maura Delpero / 2019

»Gebenedeit ist die Frucht deines Leibes«: Die Begegnung einer Nonne und zweier Teenager-Mütter beeinflusst nachhaltig deren Leben. 

Regie:
Projekt:
Referenz:
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/ / / / / / / 08-2021 / / / / / / /

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LIEBE UND ANARCHIE

Liebe und Anarchie

Liebe und Anarchie / Lina Wertmüller / 1973

Italien in der Zeit des Faschismus: Tonino, einen einfachen Bauer, zieht es nach Rom, um den faschistischen Diktator Mussolini umzubringen. Damit will er einem Freund, einem von Carabinieri getöteten Anarchisten, einen letzten Freundschaftsdienst erweisen. Seine Kontaktperson in der italienischen Hauptstadt ist die Prostituierte Salome, die ihm eine Unterkunft im Bordell, in dem sie arbeitet, verschafft. Während der Vorbereitung des Attentats verlieben sich Tonino und die junge Hure Tripolina ineinander. Beide verbringen miteinander eine kurze Zeit des gemeinsamen Glücks. Was Tonino jedoch nicht davon abhält, weiter seinen Attentatsplan zu verfolgen. Zum Anschlag auf Mussolini kommt es allerdings nicht. Salome und Tripolina lassen ihn den vorgesehenen Zeitpunkt des Attentats verschlafen. Das Herannahen einer Polizeistreife missversteht Tonino dahingehend, dass seine Verhaftung bevorstünde. Worauf er die Kontrolle über sein Verhalten verliert und seine Absichten preisgibt. Er wird daraufhin zunächst verhaftet und schließlich im Polizeigewahrsam zu Tode geprügelt.

Projekt:
Referenz:
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/ / / / / / / 07-2021 / / / / / / /

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DIE CLOWNS

Die Clowns

Die Clowns / Federico Fellini / 1970

Fellini lässt die vom Aussterben bedrohten Clowns alle noch einmal auftreten: Die Brüder Fratellini, die weißen Clowns, wie Bario, oder die Auguste, wie Rhum, der im betrunkenen Zustand die besten Gags erfand. Ein furioser Reigen an Zirkusnummern, eine großartige Hommage und ein Abgesang auf den Zirkus zugleich.

Federico Fellinis dokumentarische Auseinandersetzung mit der Berufsgattung des aussterbenden Zirkusclowns besticht durch schräge Typen und faszinierende Bilder.

Projekt:
Referenz:
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/ / / / / / / 07-2021 / / / / / / /

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NICHT DER HOMOSEXUELLE IST PERVERS, SONDERN DIE SITUATION, IN DER ER LEBT

Nicht der Homosexuelle ist pervers

Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt / Rosa von Praunheim / 1970

90-mal fällt im Kommentar das Wort „schwul“, das 1971, zwei Jahre nach Abschaffung des § 175, noch im Hate-Speech-Kontext stand; die Betroffenen hatten es sich noch nicht selbstbewusst angeeignet. Auf die stumm gedrehten Bilder schwuler Klischee-Szenen gelegt und in deklamatorischem Ton vorgetragen, provozierte das diejenigen, die gar nichts davon hören wollten, wie diejenigen, die unter diesem Begriff litten, gleichermaßen. Die Kritik des Films, aus vorsätzlich „diffuser Künstlereinstellung“ (Praunheim) artikuliert, Elemente von Spiel- und Dokumentarfilm, Pamphlet und Aufruf vermischend und damit klassische Filmnarrationen queerend, richtete sich vor allem an die eigene Szene, der Praunheim selbstverschuldete Unsichtbarkeit vorwarf. Aus den Diskussionen um die durch den Film entstandene Sichtbarkeit entwickelte sich die moderne deutsche Schwulenbewegung. Ein seltenes Beispiel für einen Film mit direkter gesellschaftspolitischer Wirkung.

Projekt:
Referenz:
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/ / / / / / / 06-2021 / / / / / / /

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IM FEUER - ZWEI SCHWESTERN

Im Feuer - Zwei Schwestern

Im Feuer - Zwei Schwestern / Daphne Charizani / 2020

Rojda ist eine junge Bundeswehrsoldatin mit kurdisch-irakischen Wurzeln, die seit ihrer Kindheit in Deutschland lebt. Sie sucht in einem griechischen Flüchtlingslager nach ihrer Mutter Ferhat. Als sie sich nach sehr langer Zeit endlich wiederfinden, ist die Freude groß. Leider hält sie nicht lange an, denn Rojda muss erfahren, dass ihre Schwester Dilan noch im Irak ist. Rojda gelingt es, ihre Mutter nach Deutschland zu holen. Ihre Schwester kann sie jedoch nicht erreichen. Als das Telefon klingelt und Dilan von kurdischen Kämpferinnen spricht, bekommt es Rojda mit der Angst zu tun. Sie beschließt, sich nach Erbil im Irak versetzen zu lassen, um ihre Schwester zu finden. Im Irak angekommen, gewinnt sie bald das Vertrauen der Kämpferinnen, aber je mehr sie nach ihrer Schwester sucht, desto mehr gerät sie zwischen die Fronten.

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/ / / / / / / 06-2021 / / / / / / /

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GRENZLAND

Grenzland

Grenzland / Andreas Voigt / 2020

Eine Reise entlang der Oder und der Neiße, entlang der deutsch polnischen Grenze. Begegnungen auf beiden Seiten der Flüsse. Erkundungen. Geschichten vom Rand - doch aus der Mitte Europas.
 Arbeit, Heimat, Liebe. Menschen, ihre Geschichte und ihre Landschaft. Im Süden Niederschlesien - dort, wo Polen Deutschland und Tschechien einander treffen, in der Mitte das flache Land an der Oder, im Norden, das Stettiner Haff. Eine Reise im Grenzland.
Bewegungen und Geschichten im Grenzland zwischen Polen und Deutschland – mit seinem neuen Film knüpft Andreas Voigt thematisch an seine Arbeit „Grenzland – Eine Reise“ von 1992 an.

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/ / / / / / / 06-2021 / / / / / / /

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NO GOLD FOR KALSKA

No Gold for Kalska

No Gold for Kalska / Michel K. Zongo / 2019

Der industriell betriebene Goldabbau in Kalsaka durch eine britische Minengesellschaft und seine verheerenden Folgen stehen im Zentrum des Films. Der Regisseur M.K. Zongo stammt aus dieser im Norden von Burkina Faso gelegenen Region.
Bei einer Versammlung der Dorfältesten von Kalsaka formulieren sie ihre Ohnmacht unmissverständlich. Blaise Compaoré, der gestürzte Premierminister Burkina Fasos, hatte dem Konzern die Konzession erteilt. Versprochen wurden ihnen einst Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und eine Verbesserung der Schul- und Gesundheitsversorgung. Geblieben sind ihnen nach der Einstellung des Goldabbaus verseuchte Brunnen, eine Kraterlandschaft und die schiere Verzweiflung.
Von den 18 Tonnen Gold, die hier gefördert wurden, ist nichts bei der lokalen Bevölkerung angekommen. Doch die Menschen wehren sich gegen die Zerstörung ihrer Existenzgrundlage und sie haben nach den politischen Umwälzungen im Land an Selbstbewusstsein gewonnen.
Michel K. Zongo dokumentiert mit seinem Film nicht nur was geschehen ist, er kommentiert auch die Ereignisse selbst – zum einen durch kurze Einlagen eines Griots, zum andere durch kleine Sequenzen mit inszenierten Western-Anleihen. Der Regisseur unterstützt die Menschen auch bei ihren Bemühungen um Aufklärung und Entschädigung. Damit bleibt er seinem Verständnis von Filmemachen treu, nicht nur beobachtend zu dokumentieren, was geschehen ist, sondern sich auch in gesellschaftliche Veränderungen einzumischen.

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/ / / / / / / 06-2021 / / / / / / /

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GASMANN

Gasmann

Gasmann / Arne Körner / 2019

Bernd ist Schauspieler am St. Pauli Theater in Hamburg und mit sich und dem Theaterbetrieb chronisch unzufrieden. In der neuen Spielzeit soll er den “Gasmann“ spielen. Das Stück handelt von zwei SS-Offizieren, die kurz vor Kriegsende mit einer mobilen Gaskammer durchs Land ziehen um Menschen „einzusammeln“. Von Anfang an steht Bernd dem Stoff skeptisch gegenüber. Er misstraut dem Regisseur, der eigentlich Spielfilme dreht; seine erste Theaterarbeit soll „pures Entertainment“ werden.

Bernd lebt getrennt von seiner Ex-Frau. Seinem Anspruch ein guter Vater zu sein kann er nicht gerecht werden, dafür sieht er seinen kleinen Sohn zu selten. Er ist nicht der prototypische Schauspieler, der vom Publikum gesehen werden will. Seit langem ist aus der Berufung ein Job geworden. Da scheint die Liaison mit einer geheimnisvollen jungen Frau der einzige Lichtblick.

Die verschrobenen Mitglieder eines Literaturzirkels, dem ausschließlich Männer angehören, sind Bernds einzige Freunde. Während sie sich auf ein historisch anmutendes Männlichkeitsideal zurückziehen, distanziert sich Bernd mehr und mehr von ihnen. Uli, dienstältestes Mitglied der Gruppe, der als Hitlerjunge noch den Krieg miterlebt hat, spürt als Erster, dass Bernd sich langsam seinem Schreibzirkel entzieht.

Die Theaterproben und das Stück durchdringen Bernds Leben mehr und mehr. Es entsteht eine merkwürdige Verbindung zwischen ihm und dem Gasmann.

„Im Menschen fällt die Entscheidung. Niemand kann sie ihm abnehmen.“, so steht es im Stück. Als nach einem ausdauernden Probenmarathon die ausverkaufte Uraufführung ansteht, fällt Bernd schließlich eine Entscheidung die ihm, wenn auch nur für einen kurzen Moment, ein nie gekanntes Gefühl von Freiheit schenkt.

Temporeich, erbarmungslos und mit viel schwarzem Humor zeichnet GASMANN die Reise eines Menschen auf der Suche nach sich selbst.

Regie:
Projekt:
Referenz:
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/ / / / / / / 06-2021 / / / / / / /

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LIEBE IN DER STADT

Liebe in der Stadt

Liebe in der Stadt / Lizzani, Michelangelo Antonioni, Dino Risi, Federico Fellini, Francesco Maselli, Cesare Zavattini, Alberto Lattuada  / 1953

Liebe in der Stadt ist eine Kurzfilmsammlung aus dem Jahr 1953 und gehört zu den Gründungsfilmen des cinéma vérité. Jeder der sechs Filme wurde mit einem anderen Drehbuchautor sowie Regisseur gedreht und eigens für das Projekt gefilmt. Jeder von ihnen soll auf seine Weise zeigen, wie die Liebe in der Ewigen Stadt gefunden, verloren, verkauft bzw. genährt wird.
Bezahlte Liebe - Lizzani
Selbstmordversuch - Michelangelo Antonioni
Paradies für drei Stunden - Dino Risi
Ehevermittlungsdienst - Federico Fellini
Geschichte der Katarina - Francesco Maselli und Cesare Zavattini
Italiener schauen - Alberto Lattuada

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GEWALT UND LEIDENSCHAFT

Gewalt und Leidenschaft

Gewalt und Leidenschaft / Luchino Visconti / 1974

In den stillen römischen Palazzo eines alternden Professors und Gemälde-Sammlers drängt sich eine "Marchesa" mitsamt Anhang, die ihn als ungebetene Mieterin in ihre privaten Affären verwickelt. Im Zusammenprall zweier grell kontrastierter Milieus werden die Konsequenzen des Rückzuges aus der zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Verflechtung reflektiert. Bewegendes, Skepsis und Lebenshoffnung verbindendes Alterswerk des wie immer ästhetisch ausgefeilt gestaltenden Luchino Visconti.

Projekt:
Referenz:
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/ / / / / / / 06-2021 / / / / / / /

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