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CHANCE 2000 - PARTEI DER LETZTEN CHANCE

Chance 2000

Chance 2000 - Partei der letzten Chance / Christoph Schlingensief / 1998

998 hat Deutschland die Wahl zwischen Helmut Kohl und Gerhard Schröder, 6 Millionen Arbeitslose und eine Volksbühne, an der ein noch nicht allzu bekannter Christoph Schlingensief beginnt das Theater umzukrempeln. Mit seinem Mammutprojekt CHANCE 2000 gelang Schlingensief vor der Wahl nichts weniger als „das größte Theaterstück der Bundesrepublik Deutschlands“ zu inszenieren und eine Protestpartei zu gründen.
Neben den insgesamt sechs Aktionen, die sich über einen Zeitraum von neun Monaten erstrecken sollten und von sieben Personen dokumentiert wurden, reisen wir mit Schlingensief, Martin Wuttke, Dietrich Kuhlbrodt, Carl Hegemann und Konsorten auf Wählerfang durch die Republik und sind zu Gast in Talkshows von Unterstützern wie Harald Schmidt und Alfred Biolek.

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EINE KIRCHE DER ANGST VOR DEM FREMDEN IN MIR

Kirche der Angst

Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir / Christoph Schlingensief / 2008

Wer seine Wunde zeigt, wird geheilt.

Ein Erweckungserlebnis ohne Erlösung. Aus dem Schlaf hochschrecken und spüren, dass jemand Fremdes ins eigene Haus eingedrungen ist. Aus einem Alptraum erwachen und feststellen, dass man gar nicht geschlafen hat. Die Geborgenheit ist gestohlen, es wird heiß, es wird kalt. Man ist nicht mehr allein in seinem Körper, Unbekanntes hat sich eingenistet. Das Gefühl, dass man nichts fühlt, ein modriger Zustand, eine Verformung vielleicht. Ein Schmerz, der noch mal so weh tut, weil man ihn nur erahnt. Löcher werden gerissen, Erinnerungen verloren. Alles ist hier, nichts ist jetzt. Man ist sich seiner selbst beraubt, eine leere Monstranz.
In seinem Fluxus-Oratorium EINE KIRCHE DER ANGST VOR DEM FREMDEN IN MIR widmet sich Schlingensief zum ersten Mal seiner im gleichen Jahr diagnostizierten Krebserkrankung. Angst ist der Fels, auf dem Schlingensief seine Kirche baut. Darin forscht er, Messdiener a.D., nicht nur nach seinem Verhältnis zu Gott, sondern vor allem nach seinem Verhältnis zu sich selbst. So beginnt eine Reise ins Ich. Transzendenz und Transparenz auf Kollisionskurs: Der Kirchenraum ist dem seiner Heimatgemeinde Herz Jesu in Oberhausen nachempfunden. Er entwirft Bilder, Bekenntnisse und Litaneien, die dem Eindringling nachspüren und sich der Angst vor dem Tod annähern.

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KUNST UND GEMÜSE, A. HIPLER

Kunst und Gemüse

Kunst und Gemüse, A. Hipler / Christoph Schlingensief / 2004

Schlingensiefs Abrechnung mit Bayreuth.

KUNST UND GEMÜSE ist nach Schlingensiefs PARSIFAL in Bayreuth der Versuch, sich angesichts seiner als traumatisch empfundenen Erlebnisse auf dem Grünen Hügel selbst zu therapieren. Schlingensief überlässt die Live-Regie von KUNST UND GEMÜSE dem afrikanischen Künstler Hosea Dzingirai und der ALS-kranken Angela Jansen, die von einem Bett im Zuschauerraum per Sprachcomputer in den Abend eingreift. Auf der Bühne finden sich Wiedergänger der Kunstszene ein, die nach aller Wagnerdämmerung ein profanes Ziel teilen: pünktlich zum Geburtstag von Johannes Heesters zu kommen. Den Soundtrack liefert Arnold Schönbergs Zwölftonoper „Von Heute auf Morgen“.

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UNITED TRASH

United Trash

United Trash / Christoph Schlingensief / 1996

Kann der schwarzhäutige Messias Peter Panne den Abschuss einer übrig gebliebenen V2-Rakete auf das Weiße Haus verhindern?

Afrika, ... Land der unendlichen Sonne, der gekräuselten Haare und dem Geruch von Dieselöl. Deutsche Soldaten im Einsatz der UNO. Ein Traum wird Wirklichkeit! General Brenner (Udo Kier) hat alle Hände voll zu tun. Das neugebaute Krematorium, der multikulturelle Kinderspielplatz und vor allem die alte V2-Rakete vom Führer! Werner Brenner ist begeistert. Hier, wo die Menschen noch „einfach und simpel“ sind, kann der Deutsche zeigen, was er kann. Doch schon nach wenigen Tagen bekommt Brenners unverwüstlicher Optimismus einen harten Schlag ...

Brenners jungfräuliche Frau Martha (Kitten Natividad) bekommt ihr erstes Kind: Einen kleinen Jungen schwarzer Hautfarbe: Peter Panne (Thomas Chibwe). Für viele ein Rätsel, doch für Bischof Pierre (Joachim Tomaschewsky), einem exkommunizierten Bischof aus Wien, ein willkommenes Fressen. Gebisslos und voller Hass auf die römisch katholische Kirche erklärt er den Kleinen zum neuen Messias und sich zu dessen Manager. Martha, die sich von Pierre schon seit geraumer Zeit in aller Öffentlichkeit exorzieren und somit von ihrer „verkorksten“ Sexualität heilen lässt, ist begeistert. Nur Werner ist konsterniert: WOFÜR BRAUCHT MAN EINEN MESSISAS, WENN DIE UNO SCHON DA IST? Während die anderen noch immer jede Form von Humanismus ans Kreuz nageln, hegt der ortsansässige Diktator (Jones Muguse) mit Peter Panne ganz andere Pläne: Er braucht den Kleinen als menschlichen Düsenantrieb für seine Interkontinentalrakete, die ihm die deutschen UNO-Truppen geschenkt haben. Eine ausrangierte V2 Rakete von Adolf Hitler und Wernherr von Braun. Für den Diktator der Inbegriff von Freiheit und Leichtigkeit: Hochmoderne Holztonnen in deren Triebwerken unzählige Schwarze bereits verbrannt wurden. Am Heiligabend soll die Rakete auf seinen Erzfeind im Weißen Haus abgeschossen werden.
Die Situation spitzt sich zu: Schrott und Müll, Liebe, Hass, Chaos, Versatzstücke aus 100 Jahren Internet, Relikte politisch korrekter Menschen, Einflüsse aus Tagesschau und RTL, gespickt mit Trommeln, Schreien und einer guten Prise Leni Riefenstahl, vereinen sich zu einem strukturellen Musical mit linksfaschistischem Programm. Die Welt der Humanisten zeigt ihr wahres Gesicht, und Peter Panne wird zum Star!  

Schlingensiefs prophetischer Ausblick auf das große Bundeswehrabenteuer im Kosovo 1999. Die ganze Wahrheit über Scharping, Clinton, Fischer und Milosevic. Vorgeführt an afrikanischen Verhältnissen.

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EGOMANIA - INSEL OHNE HOFFNUNG

Egomania

Egomania - Insel ohne Hoffnung / Christoph Schlingensief / 1986

Dr. Faustus im ewigen Eis: Udo Kier als Tante des Teufels und Tilda Swinton als Brünhilde. Ein junges Paar gefangen im Eismeer, in zärtlicher Liebe, von allen bedroht.

Auf einer trostlosen Ostseeinsel herrscht der unheimliche, vampirähnliche Baron Tante Teufel. Wo früher Friede und Freude das Leben der Inselbewohner bestimmte, walten nun Hoffnungslosigkeit und Zwietracht. Als plötzlich eine wahre Liebe die Tristesse seiner Insel bedroht, dreht der Baron durch ... Das Verderben läßt sich nicht mehr aufhalten und zum Schluß erfüllt sich das Schicksal aller im schier unstillbaren Blutrausch des Bösen. Eine deutsche Geschichte über den Verfall der Zivilisation in der Tradition der Nibelungen. Ein Drama über Liebe, Eifersucht, Gier und Mord ...

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DIESTE [URUGUAY]

Dieste [Uruguay]

Dieste [Uruguay] / Heinz Emigholz / 2017

Eine filmische Dokumentation von 29 Bauwerken des uruguayanischen Architekten und Schalenbaumeisters Eladio Dieste (1917-2000). Als Prolog drei Bauwerke von Julio Vilamajó (1894-1948), als Appendix Bauwerke von Dieste in Spanien.

Eladio Diestes Innovationen und alternativen Bautechniken waren lange Zeit in ihrer Effizienz herkömmlichen Bauarten überlegen und erlaubten große Spannweiten in einer zuvor nie gesehenen Anmutung. Heute gilt er als herausragender Ingenieursbaukünstler. Seine Schriften zu Architektur und Konstruktion, seine Überlegungen zur Formgebung und zum Verhältnis von Architektur und Kunst weisen ihn als profunden Denker einer sozialen architektonischen Praxis aus. DIESTE [Uruguay] dokumentiert 29 Bauwerke des uruguayanischen Architekten und Schalenbaumeisters.

DIESTE [Uruguay] ist das vierte Kapitel der vier Filme umfassenden STREETSCAPES-Serie von Heinz Emigholz, zu der in der Reihenfolge ihres Erscheinens 2+2=22 [The Alphabet], BICKELS [Socialism] und STREETSCAPES [Dialogue] gehören.

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STREETSCAPES [DIALOGUE]

Streetscapes [Dialogue]

Streetscapes [Dialogue] / Heinz Emigholz / 2019

Es gibt Straßen, Pfade, Autobahnen, Gassen, Boulevards und Promenaden. Und es gibt Lebenswege, Kreuzungen und Sackgassen.

Es gibt Straßen, Pfade, Autobahnen, Gassen, Boulevards und Promenaden. Und es gibt Lebenswege, Kreuzungen und Sackgassen. Zwei Männer sitzen auf der schattigen Empore eines Backsteingebäudes irgendwo in Montevideo. Sie sind in einen Gesprächsmarathon vertieft, der den ganzen Film über nicht abreißt. Der jüngere der beiden ist Analytiker, der ältere Mann ist sein Analysand. Ihre Nationalitäten sind unklar, sie sprechen ein einfaches, international verständliches Englisch. Sie reden über eine Kindheit zwischen den Ruinen und den traumatisierten Menschen Deutschlands kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, übers Fliehen, über eine besessene Beschäftigung mit Architektur und über manisches Schreiben. Und sie sprechen über die Arbeit mit der Filmkamera, die für den jungen Analytiker ein technisches Instrument ist, für den alten Regisseur aber ein Rettungsanker. Ausgangspunkt des sechstägigen Marathons ist die psychische und physische Blockade, die ihn daran hindert, einen letzten großen Film zu beginnen, die Streetscapes Saga. Das Gespräch, das in einem langsamen Prozess die Blockade des Regisseurs auflöst, findet an wechselnden Orten in extremen Architekturen statt. Die Kamera, die die beiden porträtiert und zu den Architekturen in Beziehung setzt, wird zu einem dritten Partner. Immer wieder löst sie sich vom Ort des Geschehens und erkundet die Straßen und Nachbarschaften der Umgebung, bevor sie zu den beiden Protagonisten zurückkehrt. Die Schalenbauten des urugayanischen Baumeisters Eliado Dieste, in denen sie sich aufhalten, ähneln gigantischen Hirnschalen und geben so dem Ort und dem Thema des Projektes einen Rahmen, das sich im Laufe ihres Gespräches herausschält: Trauma und Architektur.

STREETSCAPES [Dialogue] ist das dritte Kapitel der vier Filme umfassenden STREETSCAPES-Serie von Heinz Emigholz, zu der in der Reihenfolge ihres Erscheinens 2+2=22 [The Alphabet], BICKELS [Socialism] und DIESTE [Uruguay] gehören.

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BICKELS [SOCIALISM]

Bickels [Socialism]

Bickels [Socialism] / Heinz Emigholz / 2017

22 Bauwerke des Kibbutz-Baumeisters Samuel Bickels gefilmt in Israel 2015. Als Prolog das jüdische Kulturzentrum Casa do Povo in São Paulo, als Appendix Die Geschichte von Vio Nova – mit Bildern von Meir Axelrod.

Im Zentrum von BICKELS [Socialism] stehen 22 Bauwerke des Kibbutz-Baumeisters Samuel Bickels gefilmt in Israel 2015, über die der Film eine Beschäftigung mit den Sedimenten des 20. Jahrhunderts sucht. Die von Bickels entworfenen Gebäude verkörpern das Herz einer Idee, einer sozialen und kulturellen Wechselwirkung. In seiner Architektur materialisiert sich der Wille, Kultur zu erschaffen.

BICKELS [Socialism] ist das zweite Kapitel der vier Filme umfassenden STREETSCAPES-Serie von Heinz Emigholz, zu der in der Reihenfolge ihres Erscheinens 2+2=22 [The Alphabet], STREETSCAPES [Dialogue] und DIESTE [Uruguay] gehören.

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2+2=22 [THE ALPHABET]

2+2=22

2+2=22 [The Alphabet] / Heinz Emigholz / 2019

Eine Dokumentation der CD-Produktion „ABC“ von KREIDLER (Thomas Klein, Alexander Paulick, Andreas Reihse, Detlef Weinrich) plus 26 Notizhefte von Heinz Emigholz und 26 Straßenszenen.

Eine filmische Komposition aus drei Elementen: Aufnahmen der deutschen Band KREIDLER (Thomas Klein, Alexander Paulick, Andreas Reihse, Detlef Weinrich) bei der Arbeit zu ihrem Album „ABC“ in einem Studio in Tiflis, Georgien, 26 Skizzenbücher von Emigholz, und dokumentarische Aufnahmen von Gebäuden und Straßen in Tiflis.

2+2=22 [The Alphabet] ist das erste Kapitel der vier Filme umfassenden STREETSCAPES-Serie von Heinz Emigholz, zu der in der Reihenfolge ihres Erscheinens BICKELS [Socialism], STREETSCAPES [Dialogue] und DIESTE [Uruguay] gehören.

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DEATH BY DESIGN

Death by Design

Death by Design - Die dunkle Seite der IT-Industrie / Sue Williams / 2018

Dein Smartphone hat Menschen krank und die Umwelt kaputtgemacht! Alle paar Monate werden neue Generationen der digitalen Helfer auf den Markt geworfen, dazu neue Computer und Tablets, aber ihre Herstellung hat verheerende Auswirkungen. In ihrem Dokumentarfilm „Death by Design“ veranschaulicht Regisseurin Sue Williams, dass die Produktion technischer Geräte mit Umweltzerstörung einhergeht und die Gesundheit derjenigen belastet, die am Fließband giftigen Materialien ausgesetzt sind. Sue Williams zeigt kranke Arbeiter, aber auch leidenschaftliche Unternehmen, die nachhaltige Elektroprodukte herstellen, und engagierte Aktivisten. Sie erklärt, warum die USA nach dem Prozess von krebskranken Arbeiterinnen gegen IBM sehr froh darüber waren, als China anbot, dass künftig dort und nicht mehr im Silicon Valley produziert werden kann…

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