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DARK BLOOD

DARK BLOODDARK BLOOD, George Sluizer, NL 2012, 86 min  

Kinostart: Juni 2017

"Dark Blood" erzählt die Geschichte von Boy (River Phoenix), dessen Frau an den Folgen radioaktiver Tests in der Nähe ihrer Heimat verstorben ist. Nach ihrem Tod zieht sich Boy in die Wüste zurück und wartet auf das Ende der Welt. Harry (Jonathan Pryce) und Buffy (Judy Davis), ein Ehepaar in der Krise, unternehmen auf der Suche nach einer neuen Annäherung eine späte zweite Hochzeitsreise. Als sie mit ihrem Oldtimer durch die Wüste fahren, hat ihr Bentley einen Motorschaden und sie werden von Boy gerettet. Boy fühlt sich von Buffy angezogen und spinnt sie mit seinem Charme ein. In der Einöde der Wüste, abgeschnitten von der Welt, realisiert das Ehepaar zunehmend, dass Boy ihre Abreise bewusst vereitelt. Während Harry und Buffy an Flucht denken, möchte Boy zusammen mit Buffy eine bessere Welt erschaffen.
10 Tage vor Abschluss der Dreharbeiten für „Dark Blood“ im Jahr 1993 verstarb Hauptdarsteller River Phoenix (Stand by Me, My Own Private Idaho) im Alter von nur 23 Jahren. Regisseur George Sluizer (Spoorloos, The Vanishing) entschied, die fehlenden Szenen per Voice-Over aus dem Drehbuch vorzulesen. So kam sein Projekt fast 20 Jahre nach Drehbeginn zur Vollendung und wurde zu einem vielschichtigen Artefakt, das zugleich eine berührende Geschichte erzählt, die Stimme des Regisseurs materialisiert und an das ehemalige Teen-Idol erinnert.

DCP-Produktion / missingFilms  / 22-06-2017

Referenz: 

MANN IM SPAGAT

MANN IM SPAGATMANN IM SPAGAT, Timo Jacobs, 2016, 84 min  

Kinostart: Juni 2017

Für die Weltatemagentur probiert Cowboy eifrig den Weltatem mit selbst gemachten Bettketten und levitierten Wasser zu reinigen. Na, das sollte in Kreuzberg, dem Stadtteil für Sternensänger, doch eigentlich kein Problem sein. Schliesslich hat Cowboy ja die Hilfe seines Seniorenpraktikanten. Doch auch hier ändern sich die Zeiten. Cowboy muss mitansehen, dass der schmierige Tschick McQueen und seine umtriebige  Partnerin Angel gleich  gegenüber einen Autokurier aufmachen. Gegen diese Dreckschleudern muss Cowboy etwas unternehmen. Er plant einen Fahrradkurierdienst aufzubauen und gleich zu Beginn eine Rallye zu veranstalten.
Doch Cowboys Einsatz hat noch einen weiteren Grund. Cowboy will nicht, dass seine Mutter in einem dumpfen und tendenziell sogar gefährlichen Altenheim als Versuchskaninchen endet. Seine Mutter soll ins Sohosavoyritz, dem belebenden Altenheim für BestAgerGutverdiener. Dort tanzt sogar Elvis als Laserprojektion. Dafür benötigt Cowboy aber Geld; am besten das des Kurierunternehmens.
Als die Weltatemzentrale in Gestalt der attraktiven und intelligenten Fey van Schweeden eine Vertreterin schickt, nimmt Cowboys Planung Fahrt auf. Fey unterstützt Cowboy wo sie nur kann. Dafür fordert sie  transzendentes Umdenken. Aufgerieben zwischen seiner aufkeimenden Liebe zu Fey, der Attraktivität von Angel und seinem gepflegten Hang zum Chaos wird die Rallye zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Schon bald soll ihm seine Mutter weggenommen werden und  diese Kurierfahrer machen nun wirklich nicht das, was sie eigentlich sollen: Radfahren.
Tschick und Angel haben Cowboy mittlerweile den Teufel vom Hermannplatz auf den Hals gehetzt. Doch das ist lachhaft, verglichen mit der riesigen Gewitterwolke die über ihm schwebt, und Cowboys Fähigkeiten sich selbst aus dem Spiel zu tricksen.

Mehr zum Film: www.mannimspagat.de

DCP-Produktion / daredo, Darling Berlin  / 20-06-2017

 

Regie: 

EINE RESPEKTABLE FAMILIE

EINE RESPEKTABLE FAMILIEEINE RESPEKTABLE FAMILIE,

Massoud Bakhshi, IRAN 2012, 90min  

Kinostart: Juni 2017

20 Jahre hat der iranische Wissenschaftler Arash (Babak Hamidian) im Ausland gelebt, doch nun kehrt er wegen eines Lehrauftrags in sein Heimatland und seine Heimatstadt Shiraz zurück. Kaum ist er dort angekommen, erfährt er von seinem Neffen Hamed (Mehrdad Sedighian), dass sein Vater im Sterben liegt. Obwohl Arash schon lange keinen Kontakt mehr zu seinem Vater hatte, lässt er sich auf einen Besuch ein. Schnell muss er allerdings feststellen, dass Hamed nicht aus uneigennützigen Motiven gehandelt hat, sondern Arash lediglich dazu bringen will, dass dieser seinen Vater überredet, einen Teil des beträchtlichen Erbes auf seinen eigenen Vater zu übertragen: Arashs Halbbruder Jafar (Mehran Ahmadi). Zunächst weigert sich Arash, bei diesem skrupellosen und unlauteren Plan mitzumachen, doch Hamed und Jafar verleihen ihren habgierigen Forderungen mit immer gnadenloseren Methoden Nachdruck…

DCP- & BD-Produktion / EZEF  / 19-06-2017

Referenz: 

DIE LETZTEN MÄNNER VON ALEPPO

DIE LETZTEN MÄNNER VON ALEPPODIE LETZTEN MÄNNER VON ALEPPO, Feras Fayyad, 2017, 110 min

Kinostart: März 2017

Im vom Krieg zerrütteten Aleppo in Syrien ist es der Syrische Zivilschutz, im Deutschen „Weißhelme“ genannt, der immer wieder all seine Kräfte aufbietet, um der Bevölkerung zu helfen. Zu den Gründungsmitgliedern der Organisation gehören Khaled, Mahmoud und Subhi, die immer zur Stelle sind, wenn Bomben einschlagen oder Anschläge verübt wurden – unter Einsatz des eigenen Lebens retten sie Menschenleben, bergen aber viel zu oft nur noch Tote an den Unglücksstellen. Für die Dokumentation „Die letzten Männer von Aleppo“ haben die Filmemacher die Arbeit der freiwilligen Helfer zwei Jahre lang begleitet, sie bei ihrem Einsatz gegen die täglichen Bedrohungen in den zerstörten Straßen, aber auch beim Kampf gegen die eigenen Ängste und für ein Stück Menschlichkeit und Hoffnung im Krisengebiet gefilmt.

DCP- & BD-Produktion / Rise and Shine Cinema  / 06-03-2017

Regie: 

OSCAR® SHORTS 2017

OSCAR® SHORTS 2017DIE OSCAR® 2017 NOMINIERTEN KURZFILME IM KINO

Kinostart: 23.2.2017

Exklusiv aus Hollywood: Auch dieses Jahr bringt interfilm Berlin die Oscar®-Nominierungen 2017 der Kategorien „Live Action“ und „Animation“ in zwei abendfüllenden Programmen nach Deutschland.

DCP- Versioning, BD-Produktion / interfilm  / 20-02-2017

Regie: 
Referenz: 

LUCA TANZT LEISE

LOTTELUCA TANZT LEISE  Philipp Eichholtz, D 2016, 90 min

Kinostart: November 2016

Wann gelingt es eigentlich, dieses „Leben“? Wenn man Mathe versteht und das Abi schafft? Wenn man weiß, wie man sich krankschreiben lässt, um die Prüfungen zu verschieben? Wenn man den richtigen Typen findet, der einen liebt und begehrt – und der kein Arschloch ist?

Luca (Martina Schöne-Radunski) weiß ziemlich gut, wie das ist, wenn Dinge wie Aufstehen, Essen, Anziehen einfach nicht funktionieren. Es gab zehn dunkle Jahre in ihrem Leben. Nun hat sie ihren kleinen Hund Mata, den sie aus einer Tötungsstation in Bulgarien gerettet hat. Und für den steht sie auf und geht mit ihm raus. Zudem versucht sie es mit dem Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Damit es nicht an Mathe scheitert, schließt Luca mit ihrem Sitznachbarn Kurt (Hans-Heinrich Hardt) einen Deal: Sie hilft ihm mit Englisch. Dafür erklärt er ihr Mathe. Außerdem ist er ein verlässlicher Freund. Etwa, wenn wieder dieser aggressive Typ an ihrer Tür klingelt. Und erst recht, wenn es richtig schlimm kommt für Luca.

DCP-Produktion / daredo / darling berlin  / 10-15-2016

LOTTE

LOTTELOTTE  Julius Schultheiß, D 2016, 78 min

Kinostart: Oktober 2016

Lotte ist direkt und kantig, dabei liebenswürdig und vor allem ausgestattet mit einer großstädtischen Schnodderschnauze. Mit all diesen Eigenschaften eckt sie permanent an, bei ihren Kollegen, Freundinnen und sogar ihrem Freund. Der wirft sie kurzerhand raus und Lotte steht auf der Straße - von jetzt an voll damit beschäftigt eine Bleibe zu finden.

Eines Nachts trifft Lotte in ihrer Stammkneipe auf Marcel, einen fast vergessenen Bekannten. Kaum hat er sie erkannt, ergreift Lotte die Flucht und findet eine rettende Bleibe in der Wohnung ihrer Freundin Sabine. Am nächsten Tag hängen Lotte die Strapazen dieser Nacht nach und scheinen sie auch während ihrer Arbeit im Krankenhaus nicht loszulassen. Ein junges Mädchen wird eingeliefert, Lotte kümmert sich um sie, eine subtile Zuneigung entsteht.
 
Doch die Freude darüber währt nur kurz, denn wenig später wird Lotte Zeuge einer Begegnung zwischen dem jungen Mädchen Greta und Marcel. Die Blicke der drei kreuzen sich und Lotte ahnt, dass es diesmal keine Flucht für sie geben wird.

DCP-Produktion / daredo / darling berlin  / 10-10-2016

FRONTALWATTE

FRONTALWATTEFRONTALWATTE  Jakob Lass, D 2011, 78 min

Kinostart: Juli 2016

FRONTALWATTE ist wie gegen eine Wand rennen und weich fallen. Franz, Adrian und Anastasia stolpern durch eine Welt ohne Konsequenzen. Sie vertreiben sich die Zeit mit Wohnungsbesichtungen, Kiefer-OPs, Inzest und Poetry Slams. Ihre Suche nach Identität verkommt zur Suche nach der passenden Rolle.

 

DCP-Produktion / daredo / darling berlin  / 02-05-2016

Regie: 

HEAVEN KNOWS WHAT

HEAVEN KNOWS WHATHEAVEN KNOWS WHAT  Ben & Josh Safdie, USA 2015, 97 min

Kinostart: 05.05.2016

Die Beziehung zwischen Harley (Arielle Holmes) und Ilya (Caleb Landry Jones) ist nicht minder toxisch als ihre gemeinsame Abhängigkeit vom Heroin. Ihre Gefühle füreinander reichen von manischer Liebe bis zu abgrundtiefem Hass. Eines Tages eskaliert die Situation, als Harley von Ilya aufgefordert wird, sich zum Beweis ihrer Liebe die Pulsadern aufzuschlitzen. Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie landet Harley wieder auf die Straße zurück und sucht nach Ilya. Aber sie braucht auch dringend Stoff und so lässt sie sich auf eine Liaison mit dem Drogendealer Mike (Buddy Duress) ein. Ständig high, driftet die junge Frau durch ihren Alltag und besorgt sich durch kleine Diebstähle das Nötigste, um sich über Wasser zu halten. Und während sich die Spirale der Sucht immer schneller in Richtung Abgrund dreht, tritt auch Harleys zweite Droge, Ilya, immer wieder in ihr Leben. 

DCP-Produktion / mobile kino  / 06-01-2016

Referenz: 

KEIN ZICKENFOX

Kein ZickenfoxKEIN ZICKENFOX  Dagmar Jäger & Kerstin Polte, D 2015, 69 min

Kinostart: 17.03.2016

Einmal pro Woche treffen in Berlin-Kreuzberg 66 Frauen zwischen Anfang 20 und Mitte 70, 21 verschiedene Instrumente und die unterschiedlichsten weiblichen Biografien und Lebensentwürfe aufeinander.
Ihr Ziel: gemeinsam musizieren. Jede der Frauen – ob Lebenskünstlerin, Polizistin, lesbische Mutter oder pensionierte Pfarrerin – kann sich mit ihrem Instrument ausleben. Entstanden ist ein Raum des Zuhörens, in dem Konfrontation, Beharren und Nachgeben erlaubt sind und irgendwann doch alles in Harmonie gebracht wird. Wenn dann aus synchronen Lungen geblasen wird, entsteht ein Rhythmus-Orkan, der selbst hartgesottene bayerische Humpta-ta-Fans mitreißt.
 Der Gewinner von bislang fünf Publikumspreisen zeigt, wie dieses außergewöhnliche Ensemble auch die Privatleben der Beteiligten bereichert und wie es 66 ganz „normale“ Frauen schaffen, etwas Großartiges gemeinsam auf die Bühne zu stellen. Inzwischen spielt sogar eine der Regisseurinnen mit!
Das Frauenblasorchester Berlin unter der Leitung von Astrid Graf musiziert inzwischen seit 2003. Es gab Auftritte in Bierzelten, Gärten und schließlich sogar in der Philharmonie Berlin, von Jazz über Pop zu Klassik, das Frauenblas-orchester ist neugierig und probiert alles mal aus, -Hauptsache die Freude an der Musik bleibt nicht auf der Strecke.

Mehr zum Film: http://www.darlingberlin.de/kein-zickenfox.html

DCP-Produktion / daredo / darling berlin  / 06-03-2016

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