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KLAUS TELSCHER - DAS FILMISCHE WERK

Klaus Telscher

Klaus Telscher - Das filmische Werk

Klaus Telscher zählt zu den wichtigsten deutschen Experimentalfilmern der 1980er/90er Jahre. Fotografisch subtil und komplex in der filmischen Struktur, ist sein Werk libidinös und zugleich intellektuell, atmosphärisch dicht, verspielt und bissig.

Filme:
ENTWICKLUNGSSTÜCKE (Development Pieces, 1979/80) • EASTMANS REISEN (Eastman's Travels, 1981) • AMERICAN HOTEL (1982/83) • AUS DER ALTEN WELT (From the Old World, 1984)
GREAT KENDO COMMERCIAL (1984) • WARUM IST ES AM RHEIN SO SCHÖN? (Why is it so Fine on the Rhine?, 1987) • NACHSOMMER (Late Summer, 1987) • ON THE BALANCE (1988/89) • IN ROUGE (1990) • HER MONA (1992) • MY MONA (1992) • LA REPRISE (1995) • PARAMOUNT (Stephan Sachs, 1988, mit/with Klaus Telscher)

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VIA INTOLLERANZA II

Via Intolleranza II

Via Intolleranza II / Christoph Schlingensief / 2010

Christoph Schlingensiefs letztes Theaterstück mit Darstellern aus Burkina Faso, wo sein „Operndorfs Afrika“ als Vermächtnis bis heute weiterlebt.

Die Figur Schlingensief preist sich auf offener Bühne als Gründer des „Operndorfs Afrika“ und diffamiert sich so als Kolonialist und Missionar, der die Armen Kultur lehren will. Der Rest ist afrikanisches Kulturprogramm und westliche Nabelschau auf dem Niveau einer Kaffeefahrt, die die Brieftaschen des Publikums öffnen soll. Mit VIA INTOLLERANZA II vollzieht Schlingensief einen schmerzhaften Spagat zwischen Moral und Wirklichkeit.

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DER ANIMATOGRAPH

Der Animatograph

Der Animatograph / Christoph Schlingensief / 2005

Erstmals installierte Christoph Schlingensief bei seiner Inszenierung von Wangers Parsifal eine Drehbühne. Schon deshalb weil sich die Erde dreht, sollte sich die Bühne drehen. Es kreisen aber auch die Götter und die Geister der Vorzeit und die der Zukunft um die Erde. In Fortsetzung des ‚Prinzips Drehbühne‘ entwickelte Schlingensief seine Animatographen (= Seelenschreiber).
Die Drehbühnenkonstruktion, die Schlingensief in vier Editionen vom normalen Theaterraum befreit, bietet Flächen für Projektionen, für Wort, Bild und Ton, und ist für ihr Publikum begehbar. DER ANIMATOGRAPH ist der große Umschlagplatz in Schlingensiefs Werk, auf dem er Alltag, Politik und Kunst in einem lebendigen Kreislauf bündelt – und durchdrehen lässt.

Island, Brandenburg, Namibia und das Wiener Burgtheater sind die vier Schauplätze, an denen Christoph Schlingensief sein Projekt verwirklichte. Dokumentationen der Aktionen HOUSE OF OBSESSION (Island Edition), ODINS PARSIPARK (Deutschland Edition) und THE AFRICAN TWIN TOWERS – DER RING – 9/11 (Afrika Edition) sind auf DVD erschienen.

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THE AFRICAN TWINTOWERS - DER RING - 9/11

The African Twintowers

The African Twin Towers – Der Ring – 9/11 / Christoph Schlingensief / 2005

Fragmente eines Schocks. Als Film über Wagner-Festspiele im ehemaligen Deutsch-Südwest geplant und in Namibia gedreht, eröffnet sich dem Betrachter eine Parallelwelt surrealer Taten, die nur er kombinieren kann.

Kaum eine Arbeit hat Schlingensief so umgetrieben wie diese. Bilder und Videos von THE AFRICAN TWIN TOWERS tauchen darum in mehreren seiner Projekte wieder auf.
Als Spielfilm im Jahre 2005 geplant und in Namibia gedreht, verwendet Christoph Schlingensief zunächst Fragmente des Films in mehreren Projekten wie AREA 7, STAIRLIFT TO HEAVEN und KAPROW CITY. Die Installation 18 BILDER IN DER SEKUNDE wird auf der Berlinale 2008 (Forum Expanded) veröffentlicht und ist Teil der Ausstellungen im Migros Museum in Zürich und im Haus der Kunst in München. 2009 hat der Film THE AFRICAN TWIN TOWERS schließlich im Prater der Volksbühne in Berlin Premiere, es ist eine Dokumentation der Dreharbeiten mit Spielszenen, von Christoph Schlingensief rückblickend kommentiert. Ein weiteres Fragement des Films ist SAY GOODBYE TO THE STORY.

THE AFRICAN TWINTOWERS – DER RING 9/11 (Afrika-Edition) ist neben HOUSE OF OBSESSION (Island-Edition) und ODINS PARSIPARK (Deutschland-Edition) der 3. Teil des Projekts DER ANIMATOGRAPH.

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U3000

U3000

U3000 / Christoph Schlingensief / 2000

Schlingensiefs unterirdisches TV-Show-Format! Eine Reise ins Nichts als wunderbarer Schauplatz für ein modernes Drama um Pop, Politik, Gesellschaftskritik und Klamauk.

Christoph Schlingensief parodiert – und marodier – in der Berliner U7 bekannte TV-Formate. Ob Schlagerstars, Bands der MTV-Generation, AIDS-Kranke oder Sozialhilfeempfänger – in der U3000 sind sie nur noch Füllstoff für ein alles verschlingendes Medium und seinen Hohepriester Schlingensief, der hier als Moderator, Rädelsführer und Exorzist in einer Person auftritt.

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ATTA ATTA - DIE KUNST IST AUSGEBROCHEN

Atta Atta

Atta Atta - Die Kunst ist ausgebrochen / Christoph Schlingensief / 2003

Neben BAMBILAND (2003) und ATTABAMBI-PORNOLAND (2004) Teil eins der Atta-Trilogie, arrangiert zwischen Elternhaus, Amateurfilmclub und Atelier.

Über die spezifischen Waffen der Kunst gibt es unendliche Kontroversen, auch darüber, ob Kunst überhaupt über Waffen verfügt. Ist nicht gerade waffenlose Wehrlosigkeit eins ihrer wichtigsten Merkmale, ist Kunst nicht eine Art von „Blödigkeit“, wie Hölderlin vermutete? Hat Kunst einen klaren Rahmen, der es verbietet, etwa das Ereignis des 11. September als Kunst zu bezeichnen? Oder ist jede Kunst, der das Wort Kunst als Etikett angeklebt werden kann, schon keine Kunst mehr, sondern Kunstkacke? Gibt es eine spezifische Wirkung von Kunst? Kunst darf nicht instrumentalisiert werden, sie ist ihr eigener Zweck und lebt von ihrer Unabhängigkeit, nichts steht über ihr, kein moralisches, auch kein ästhetisches Gesetz, nicht mal das Grundgesetz.
Sobald Schlingensiefs eigene Biografie zersägt ist, legt ATTA ATTA den Blick frei auf einen Campingplatz mit Hochsitz, Kunstrasen und Synthetikblumen. Hier hat es sich die Kunst bequem gemacht. Alles andere in ATTA ATTA beschreibt Schlingensiefs Versuch, in purem Aktionismus aus diesem goldenen Käfig auszubrechen.

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MUTTERS MASKE

Mutters Maske

Mutters Maske / Christoph Schlingensief / 1988

Wer schreit hat Recht! Zwischen Lindenstraße und Visconti: das ultimative Remake von Veit Harlans OPFERGANG (1944).

Heimkehrer Willy von Mühlenbeck muss erkennen, dass sein böser Bruder Martin zum Oberhaupt der Industriellenfamilie aufgestiegen ist, während ihre kranke Mutter in den Händen unheimlicher Ärzte ist. Als er sich in die unheilbar kranke Els verliebt, nimmt das Schicksal einen tragischen Lauf.
Unter Verwendung von Motiven aus Baudelaires Blumen des Bösen zeichnet Christoph Schlingensief das Drama einer im Ruhradel angesiedelten Familie nach. Das verhasste Erzählkino führt Schlingensief mit MUTTERS MASKE ad absurdum, indem er dessen Regelhaftigkeit selbst anwendet und überbeansprucht. Durch eine freiwillige Lächerlichkeit reduziert er seine Tragikomödie auf das Niveau einer Daily Soap.
Ein großartiger Film mit großartigen Schauspielern. Udo Kier als Kinderschänder, Susanne Bredehöft als Aidsinfizierte, die legendäre Brigitte Kausch als leidende Mutter und Helge Schneider, der die Musik zu diesem Film machte, als Schlotbaron von Mühlenbeck, der seine Mutter in den Wahnsinn treibt, um an das Erbe der Guldenburgs zu kommen.

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/ / / / / / / 11-2015 / / / / / / /

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TERROR 2000

Terror 2000

Terror 2000 / Christoph Schlingensief / 1992

Sie suchten Liebe und fanden nur Hass – der noch ekligere, noch gemeinere, noch perversere Gipfel der Deutschland-Trilogie.

Nachdem die Ex-Gangster Bössler (Alfred Edel) und Jablo (Udo Kier) in Rassau-Stadt Asyl gefunden haben, – der eine besitzt nun ein Möbelgeschäft, der andere eine kleine Kirche –, nutzen sie ihre Kräfte ausschließlich zur Säuberung Deutschlands im Sinne von Rostock. Erst als sie eine polnische Familie und einen westdeutschen Sozialarbeiter auf einer Fahrt im Asylantenzug Rassau fertiggemacht haben, machen sich die Leute vom Bundeskriminalamt (Peter Kern und Margit Carstensen) auf den Weg nach Rassau und geraten in einen Strudel davonjagender Ereignisse: Ein Motorradfahrer verliert sein Gesicht an Helmut Kohl. Die Heimleitung denkt an Treblinka. Der Pfarrer vergreift sich an einer Thailänderin. Die gemeinsame Vergangenheit aller Beteiligten schlägt gnadenlos zu: Gladbeck. Als dann auch die Nazis, die Wunderheilerin und der Minister kommen, zeigt Deutschland sein wahres Gesicht. Nach DAS DEUTSCHE KETTENSÄGENMASSAKER und 100 JAHRE ADOLF HITLER der letzte Teil der Deutschland-Trilogie. Hass, Liebe, Sexualität und Tod. Deutschland im Jahre 1 nach Rostock. Ein hektischer Film in einer hektischen Zeit.

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MICHAEL KLIER - 10 KURZFILME

Michael Klier

Michael Klier - 10 Kurzfilme

Michael Klier dreht 1963 sein Debüt »Probeaufnahmen«, in dem Jürgen Jürges zum ersten mal die Kamera führt und Rolf Zacher in einer Nebenrolle auftritt. François Truffaut lädt daraufhin Michael Klier als Volontär zu den Dreharbeiten zu »La pou douce« ein. Nach seiner Rückkehr aus Paris dreht er 1965 vier Kurzfilme für eine Sendereihe des SFB: »Ferrari«, »Das Abitur«, »Projekt Katz und Maus«, »Yeah Yeah«. 1982 folgt die TV-Sendung »Schauspielerei«. 2001 dreht er für »99euro-films« mit Axel Prahl und Julia Hummer »Ein Mann boxt sich durch«. 2012 folgen »Kurztrip«, mit Nicolette Krebitz, »Hung« und 2013 »Filmtagebuch«. Michael Kliers Spielfilme wurden vielfach ausgezeichnet, schon sein Debütfilm »Überall ist es besser, wo wir nicht sind« erhielt den Hessischen Filmpreis, den Preis der Deutschen Filmkritik und den Grimme-Preis.

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/ / / / / / / 06-2015 / / / / / / /

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ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN

ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN

Ich will mich nicht künstlich aufregen / Max Linz / 2014

Ein politisches Manifest im Spielfilmformat.

Asta Andersen, Kuratorin für zeitgenössische Kunst, ist eine moderne Kämpferin, tough, durchgestyled, theoriegestählt, das gängige Vokabular der Kulturszene perlt ihr elegant von den Lippen. Durch kritische Äußerungen in einem Radio-Interview verscherzt sie es sich mit ihren Geldgebern, öffentliche Mittel werden auf Eis gelegt.
Im Streit um die Finanzierung ihrer Ausstellung „Das Kino. Das Kunst.“, für die Hannelore Hoger unhörbare Empfehlungen in das Ohr des Bundespräsidenten flüstert, sucht sich Asta schließlich internationales „backing“ bei einem indischen Freund, der zum Glück zufällig vor Ort ist, als es irgendwo im Grünen zur folgenreichen Begegnung mit ihrer Widersacherin, Frau Ober-Kultur-Intenzentin, kommt.
ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN verhandelt gegenwärtige Verhältnisse zwischen Film, Visual Culture, Öffentlichkeit und Politik, wie sie sich in den Stadtraum Berlin und die Biographien der dort lebenden und arbeitenden Menschen einschreiben.

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/ / / / / / / 06-2015 / / / / / / /

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