REVISION & AND-EK-GHES...

Revision & And-Ek Ghes... / Philip Scheffner / 2012/2016

Philip Scheffner realisiert in seinen Filmen eine ganz eigene Art des politischen Denkens, durch das Sichtbarkeiten und Unsichtbarkeiten neu verteilt werden. Er lässt vielschichtige Seh- und Hörräume entstehen, verwebt Geschichten und betreibt intensive Spurensuchen mit stets offenen Anschlusspunkten. Wir freuen uns sehr, zusammen mit der Filmgalerie 451 zwei weitere seiner Filme als Doppel-DVD herauszubringen. Alle Filme wurden im Forum der Berlinale uraufgeführt.

HAVARIE

Havarie / Philip Scheffner / 2016

HAVARIE (D 2016) von Philip Scheffner: Am 14.9.2012 um 14:56 Uhr meldet das Kreuzfahrtschiff „Adventure of the Seas“ der spanischen Seenotrettung die Sichtung eines havarierten Schlauchbootes mit 13 Personen an Bord. Aus einem Youtube-Clip und biografischen Szenen entsteht eine Choreografie, in der sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Reisenden auf dem Mittelmeer spiegeln.
In Sichtweite. 90 Minuten. Winken. Warten.

NAOMIS REISE

Naomis Reiese / Frieder Schlaich / 2017

Ein Justizthriller der anderen Art, der aus Verhören und Plädoyers ein ganzes Universum erschafft.

Naomi, 20, lebt mit ihren kleineren Geschwistern in Peru ein einfaches Leben. Nur die große Schwester lebt das scheinbare Glück, verheiratet in Deutschland. Aber dann ist sie tot, ermordet von ihrem deutschen Ehemann. Naomi ist wie betäubt. Die Mutter nach Deutschland zu begleiten, ins Land der Tat, ist das Letzte, was sie sich vorstellen kann. Und dann tut sie es doch und nimmt als Nebenklägerin am Prozess in Berlin teil.

Referenz:

CHANCE 2000 - PARTEI DER LETZTEN CHANCE

Chance 2000 - Partei der letzten Chance / Christoph Schlingensief / 1998

998 hat Deutschland die Wahl zwischen Helmut Kohl und Gerhard Schröder, 6 Millionen Arbeitslose und eine Volksbühne, an der ein noch nicht allzu bekannter Christoph Schlingensief beginnt das Theater umzukrempeln. Mit seinem Mammutprojekt CHANCE 2000 gelang Schlingensief vor der Wahl nichts weniger als „das größte Theaterstück der Bundesrepublik Deutschlands“ zu inszenieren und eine Protestpartei zu gründen.

Referenz:
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