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ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN

ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN

Ich will mich nicht künstlich aufregen / Max Linz / 2014

Ein politisches Manifest im Spielfilmformat.

Asta Andersen, Kuratorin für zeitgenössische Kunst, ist eine moderne Kämpferin, tough, durchgestyled, theoriegestählt, das gängige Vokabular der Kulturszene perlt ihr elegant von den Lippen. Durch kritische Äußerungen in einem Radio-Interview verscherzt sie es sich mit ihren Geldgebern, öffentliche Mittel werden auf Eis gelegt.
Im Streit um die Finanzierung ihrer Ausstellung „Das Kino. Das Kunst.“, für die Hannelore Hoger unhörbare Empfehlungen in das Ohr des Bundespräsidenten flüstert, sucht sich Asta schließlich internationales „backing“ bei einem indischen Freund, der zum Glück zufällig vor Ort ist, als es irgendwo im Grünen zur folgenreichen Begegnung mit ihrer Widersacherin, Frau Ober-Kultur-Intenzentin, kommt.
ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN verhandelt gegenwärtige Verhältnisse zwischen Film, Visual Culture, Öffentlichkeit und Politik, wie sie sich in den Stadtraum Berlin und die Biographien der dort lebenden und arbeitenden Menschen einschreiben.

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/ / / / / / / 06-2015 / / / / / / /

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AUSLÄNDER RAUS! SCHLINGENSIEFS CONTAINER

Ausländer Raus!

Ausländer raus! Schlingensiefs Container / Paul Poet / 2002

Österreich im Jahr 2000: Mit der Partei FPÖ unter Jörg Haider wurde das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg eine extrem rechts stehende Partei an der Regierung beteiligt. Kurz danach zeigt der deutsche „Artist Provokateure“ Christoph Schlingensief eine einzigartige Form des Protests. Er inszenierte ein interaktives Konzentrationslager im touristischen Zentrum Wiens. Eine greifbar gemachte Satire auf Fremdenhass, Big Brother-Spielchen und neuen Nationalismus.
AUSLÄNDER RAUS! SCHLINGENSIEFS CONTAINER ist die spannende und aufschlussreiche, erschreckende wie lustige Chronik und Reflexion über den größten Streich, den der Kunst-Terrorismus an unserer scheinaufgeklärten Multimedia-Realität begangen hat. 
Synopsis

Christoph Schlingensief verwirklichte für eine Woche mitten im touristischen Zentrum von Wien eine Angstvision: Ein Abschiebecontainer für Asylanten, interaktiv beeinflußbar, rund um die Uhr beschallt mit rassistischen Ansprachen der FPÖ-Erfolgsfigur Jörg Haider und beklebt mit dessen fremdenfeindlichen Wahlplakaten. Tausende Passanten erregten sich vor Ort und wurden so zu Mitspielern in Schlingensiefs Inszenierung. Ein Scheinstück, das "das neue Europa" aufwiegelte und das "schwarze EU-Schaf" Österreich im Besonderen. Im Rahmen der Wiener Festwochen ließ Christoph Schlingensief den Wohncontainer mit 12 Asylanten direkt vor die Oper stellen. Unter dem Motto "Ausländer raus!" konnte täglich per Zuschauerabstimmung im Internet ein Bewohner "abgeschoben" werden. In Form der damals viel diskutierten medialen Perversion eines Überwachungs-Containers im Stile von "Big Brother" sollte die Weltöffentlichkeit mit der global verstärkt auftauchenden neuen Rechts-Lastigkeit konfrontiert werden. Die künstlerische Form der Aktion war dazu genauso wirksam wie die Platzierung in Österreich als dem Land, in dem als erstes seit dem Zweiten Weltkrieg eine extrem rechts stehende Partei an der Regierung beteiligt wurde.
Die Folgen der Aktion bestärkten und überraschten Schlingensief: Es kam zu hitzigen politischen Debatten, offenen Anfeindungen, lautstarken Demonstrationen und permanenten Attacken durch rechte wie linke Gruppierungen bis hin zu versuchter Brandlegung und der Erstürmung des Containers. Währenddessen beteiligten sich annähernd eine Million User im Internet an den Abstimmungen und angegriffene FPÖ-Politiker sowie die Kronen Zeitung reichten eine Flut von Klagen ein.

Paul Poet begleitet in seinem Dokumentarfilm das Geschehen vom ersten bis zum letzten Tag und stützt sich dabei auf fast 100 Stunden Originalmaterial. Außerdem kommen in rückschauenden Kommentaren Gestalter, Freunde und Feinde der Aktion zu Wort: Schlingensief selbst, seine Managerin Claudia Kaloff, Dramaturg Matthias Lilienthal, Festwochen-Leiter Luc Bondy, Kulturphilosophen wie Burghart Schmidt oder Peter Sloterdijk, Politiker wie Bezirksvorsteher Richard Schmitz (ÖVP) oder Helene Partik-Pablé von der FPÖ und Gäste wie Daniel Cohn-Bendit, Elfriede Jelinek, Gregor Gysi, Josef Bierbichler oder Paulus Manker.

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/ / / / / / / 06-2015 / / / / / / /

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THE AIRSTRIP

The Airstrip

The Airstrip / Heinz Emigholz / 2014

Von Berlin nach Berlin: eine Architekturreise ins Bodenlose.

Man stelle sich einen Luftraum vor, in dem eine Bombe abgeworfen wurde, die noch nicht ihren Explosionsort erreicht hat. Sie fliegt auf ihn zu und ist nicht mehr zu stoppen. Die Zeit zwischen dem Abwurf und der Explosion der Bombe ist weder Zukunft – denn die unweigerliche Zerstörung hat ja noch nicht stattgefunden – noch ist sie Vergangenheit, da diese unweigerlich im Begriff ist, zerstört zu werden. Die Flugzeit der Bombe beschreibt so das absolute Nichts, die Stunde Null, bestehend aus all den Möglichkeiten, die es im nächsten Moment nicht mehr gibt. Eine Geschichte also, die aufhören wird, bevor sie angefangen hat, und die hier aus Trotz erzählt wird: Eine Architekturreise von Berlin über Arromanches, Rom, Wroclaw, Görlitz, Paris, Bologna, Madrid, Buenos Aires, Atlantida, Montevideo, Mexico City, Brasilia, Tokyo, Saipan, Tinian, Tokyo, San Francisco, Dallas, Binz und Mexico City nach Berlin – ins Bodenlose.

Nach PARABETON (D 2012) und PERRET IN FRANKREICH UND ALGERIEN (D 2012) ist THE AIRSTRIP der 3. Teil der Reihe AUFBRUCH DER MODERNE. 
 

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/ / / / / / / 02-2015 / / / / / / /

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DIE FRAU DES POLIZISTEN

Die Frau des Polizisten

Die Frau des Polizisten / Philip Grönning / 2013

Eine Geschichte über Liebe, Nähe und Abhängigkeit und darüber wie diese in Gewalt umschlägt.

Die Geschichte einer jungen Familie. Die unendliche Arbeit der Liebe, aus der entsteht, was wir später die Seele eines Menschen nennen. Den Liebesraum schaffen, in den die Seele des Kindes hinein wächst. Die Mutter, die sich fast ausschließlich um die kleine Tochter kümmert. Die Gewalt zwischen Mann und Frau. Wir sehen zu, wie diese Frau versinkt. Und wie sie dabei alles tut, um die Seele des Kindes zu retten, diese intakt zu halten, entstehen zu lassen, dem Kind Liebe zu lehren. DIE FRAU DES POLIZISTEN ist ein Film über die Tugend der Liebe, Tugend der Neugier, Tugend der Freude. Und das Fremde in uns. Die Gewalt.

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/ / / / / / / 02-2015 / / / / / / /

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TÖCHTER

Töchter

Töchter / Maria Speth / 2014

Agnes kommt nach Berlin, um ein totes Mädchen zu identifizieren. Die Polizei glaubt, in der Leiche ihre weggelaufene Tochter gefunden zu haben - eine Fehlmeldung. Angetrieben von der Hoffnung, Lydia zu finden, bleibt Agnes in der Stadt und trifft bei ihrer verzweifelten Suche auf die Streunerin Ines, die mit penetranter Selbstverständlichkeit in ihr Leben eindringt, als ob es das ihre sei. Gibt es eine Verbindung zwischen der Fremden und ihrer Tochter? 

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/ / / / / / / 02-2015 / / / / / / /

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UMSONST

Umsonst

Umsonst / Stephan Geene / 2014

Aziza steht unangekündigt wieder in ihrem Zimmer - Praktikum, Portugal, alles abgebrochen. Aber ihr Zimmer ist besetzt, die Mutter, Trixie, hat das Zimmer vermietet. Zach wohnt jetzt dort, aus Neuseeland ist er mit one-way-ticket nach Berlin gekommen. Aus dieser Situation entwickelt der Film ein fast dokumentarisches Portrait einer Kreuzberger "Situation": alles ist da, zur Verfügung, Zeit, Menschen, Sommer, Straße. Und am Ende ein Absturz, der Film selbst: >umsonst<? 

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/ / / / / / / 02-2015 / / / / / / /

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I USED TO BE DARKER

I used to be darker

I Used to Be Darker / Matt Porterfield / 2013

Als die nordirische Ausreißerin Taryn in Ocean City in Schwierigkeiten gerät, sucht sie Zuflucht bei ihren Verwandten in Baltimore. Aber ihre Cousine Abby und ihre Eltern haben ihre eigenen Probleme: Die Ehe der beiden Musiker steht vor dem Aus. Ein Film über Liebe, Freundschaft, Familie, Heimat, Halt und Loslassenkönnen. "I used to be darker, but then I got lighter …"

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/ / / / / / / 02-2015 / / / / / / /

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LUDWIG

Ludwig

Ludwig / Roland Klick / 1964

Roland Klick jagt den jungen Otto Sander durch die Tristesse eines kleinen Bauerndorfes. Ganz ohne Übertreibung, ein Meisterwerk und Klassiker des Kurzfilms!

Ein junger Mann (Otto Sanders erste Rolle) spielt die Rolle des Dorfdeppen in einem ärmlichen bayrischen Dorf.

Regie:
Projekt:
Referenz:
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/ / / / / / / 01-2015 / / / / / / /

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THREE STONES FOR JEAN GENET

Three Stones for Jean Genet

Three Stones for Jean Genet / Frieder Schlaich / 2014

Im April 2013 besucht die amerikanische Rock-Sängerin Patti Smith das Grab von Jean Genet in Larache, Marokko. Sie bringt ihm drei Steine, die sie seit mehr als 30 Jahren in einer Streichholzschachtel bei sich trägt.

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/ / / / / / / 01-2015 / / / / / / /

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GHASHIRAM KOTWAL

GHASHIRAM KOTWAL

GHASHIRAM KOTWAL / Yukt Film Cooperative / 1977

GHASHIRAM KOTWAL ist die filmische Umsetzung eines Schauspiels, das die Herrschaft der Peshwas im westlichen Indien nachzeichnet. Das Reich der Peshwas hatte seinen Mittelpunkt in Pune und war das einzige größere Hindureich im damaligen Indien. Nachdem er den unmündigen Madhav Rao als König eingesetzt hat, übernimmt Nana Phadnavis die Herrschaft als Premierminister. Um seine Macht abzusichern, ernennt er Ghashiram zum Polizei- und Spionagechef des Staates. So werden die Zuschauer direkt in das Zentrum einer feudalen und dekadenten, aber auch romantischen Welt versetzt, die von Intrigen, Mordanschlägen und Allianzen geprägt ist, während gleichzeitig die Briten in das Reich der Marathen vordringen. Mithilfe seines Spionagenetzes durchschaut Nana die subversiven Aktionen der Briten, leistet ihnen Widerstand und bringt ihnen bei Wadgaon eine vernichtende Niederlage bei (1779).

Währenddessen entwickelt sich Ghashiram zu einem Spiegelbild Nanas. Während dieser zum sechsten Mal heiratet – ein noch nicht erwachsenes Mädchen –, setzt Ghashiram eine Schreckensherrschaft gegen die intriganten Brahmanen in Gang. Doch eines Tages ersticken mehrere Brahmanen aus Andhra in einem Kerker, in den sie auf Befehl Ghashirams geworfen worden waren. Aufgebracht über seine Tyrannei fordern die Brahmanen von Pune, dass Ghashiram geköpft werden soll. Nana beruhigt den gefangen gesetzten Ghashiram und verspricht ihm metaphysische Belohnungen, stimmt aber später dem Todesurteil zu. Die Peshwas konnten sich noch halten, als die anderen indischen Herrscher bereits unterworfen waren. Schließlich müssen aber auch sie sich der Herrschaft der Briten beugen, die nun das gesamte Indien beherrschen.

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/ / / / / / / 04-2014 / / / / / / /

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