In einem verfallenen Dorf im Südosten der Türkei harrt eine syrisch-orthodoxe Nonne allein mit ihren Tieren aus. So groß die Anfeindungen aus der muslimisch geprägten Nachbarschaft auch sein mögen: Sie lässt sich nicht vertreiben. Denn sie hat geschworen, die Kirche zu beschützen und den heiligen Ort nicht zu verlassen. Die ruhig gefilmte Alltagsbeobachtung nimmt eine isolierte Frau in den Blick, die den Schmerz einer ganzen Gemeinschaft in sich trägt.
Stets hat man versucht, uns den Blick zu verstellen, uns klar zu machen, der Weg sei frei, der Weg ist frei, aber nur so weit, wie wir wollen. Stets hat man nach Erwachen und Veränderung geschrien – JEZT WIRD ALLES ANDERS!
MAGDALENA JUNG verlässt den Boden der Realität und behauptet, sie könne fliegen. Unvorstellbar für den naiven Filmstudenten, der diesem Phänomen nachspürt. Trotz des Unglaubens fliegt Lena durch die Luft und stellt dabei sämtliche Überzeugungen auf den Kopf.
WHAT HAPPENED TO MAGDALENA JUNG beschäftigt sich spielerisch mit den Illusionswerkzeugen des Kinos, mit dem „Film als Wunderding“. Der Film ist neben PHANTASUS MUSS ANDERS WERDEN und TUNGUSKA – DIE KISTEN SIND DA Teil der „Trilogie zur Filmkritik“.
Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin ist in Aufruhr. Der bevorstehende Intendantenwechsel nach dem Ende der Ära Castorf hat einen Theaterstreit hervorgerufen. Inmitten dieser Unruhen inszeniert der Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildner und Videokünstler Herbert Fritsch „Pfusch“, seine letzte Stückentwicklung ohne Textvorlage, an dem Haus, das er seine künstlerische Heimat nennt.
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