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KIM HAT EINEN PENIS

KIM HAT EINEN PENISKIM HAT EINEN PENIS

Philipp Eichholtz, 2018, 86 min  

Premiere: Oktober 2018

Wie geht Beziehung? Was passiert, wenn die eigene Freundin plötzlich einen Penis hat? Und ist Liebe am Ende doch nur für Idioten?

Kim und Andreas sind eigentlich ziemlich glücklich – mit sich und dem Leben. Doch Kim will mehr. Sie will einen Penis. Nicht, weil sie gerne ein Mann wäre, sondern einfach nur, weil sie neugierig ist. Mit Andreas darüber reden will sie allerdings nicht. Lieber stellt sie ihn vor vollendete Tatsachen. Wer braucht schon Kommunikation, wenn es auch ohne geht? Während Andreas in stummen Aktionismus verfällt, rennt Kim im Stechschritt durch Berlin. Zu allem Überfluss zieht dann noch ihre gemeinsame beste Freundin Anna mit ganz eigenem Herzschmerz und akutem Kinderwunsch bei ihnen ein. Das macht die Sache mit dem Reden über eigene Wünsche und Bedürfnisse nicht gerade leichter. Denn vielleicht ist ein Penis niemals eine Metapher – der Refrain ihrer Beziehung ist er schon. Und wenn man sich zu zweit am Ende einsam fühlt, ist man dann zu dritt vielleicht weniger allein?

Mehr zum Film: http://www.darlingberlin.de/kim-hat-einen-penis.html

DCP- & BD-Produktion / UCM.ONE, Darling Berlin  / 19-10-2018

 

Projekt: 

TIMGAD

TIMGADTIMGAD

Fabrice Benchaouche, FRA, DZA, BEL 2016, 96 min

Wie durch ein Wunder werden in dem kleinen algerischen Ort Timgad, der durch seine antiken römischen Ruinenfelder bekannt ist, am 4. Dezember 1996 zwölf Kinder geboren, elf Jungen, die „Söhne eines Tages“, und ein Mädchen. Kurz darauf wird der Ort von fanatisierten Djihadisten überfallen, wobei die Väter der Jungen fast alle ums Leben kommen.
Zehn Jahre später gründet der Dorfschullehrer Mokhtar mit den elf Jungen seiner Klasse den Fußballclub Juventus Timgad. Er hat sich vorgenommen, mit seinem Team an der Fußballmeisterschaft in Marseille teilzunehmen und den Kindern auf diese Weise eine bessere Zukunft in einem neuen Algerien zu ermöglichen.
In dem Ladenbesitzer Larbi, dem Vater des einzigen an jenem denkwürdigen Tag geborenen Mädchens Naïma, findet er schließlich einen Sponsor und in Jamel, dem  französischen Archäologen mit algerischen Wurzeln, der gerade erst im Auftrag der französischen Regierung seine Arbeit in den Ruinen Timgads begonnen hat, einen semiprofessionellen Trainer.
Zunächst aber mangelt es dem Verein an allem. Besonders das Fehlen von Trikots und Fußballschuhen wirkt sich schmerzlich auf das spielfreudige Team aus. Und zu allem Überfluss versucht der neureiche Unternehmer Archour mit allen Mitteln, Mokhtars Pläne zu vereiteln. Als Manager der erfolgreichen gegnerischen Mannschaft Batna ist er selbst bereit mit allen Mitteln für den Erfolg seiner Jungs zu kämpfen. Und gegen sie muss Juventus Timgad gewinnen, um sich für die Reise nach Marseille zu qualifizieren. Zu allem Überfluss gibt es auch noch heftige Auseinandersetzungen in der Gruppe und als ein Vater sich auf Betreiben von Archour gezwungen sieht, den Ort mit seiner Familie – und seinem Sohn, dem besten Spieler von Timgad Juventus – zu verlassen, steht es plötzlich schlecht um den schon sicher geglaubten Sieg. Um wieder auf die vorgeschriebene Mannschaftsstärke von elf Spielern zu kommen, gibt es für Mokhtar und Jamel nur eine Alternative. Die allerdings entspricht weder den Regeln des Vereins noch den Traditionen des Landes, geschweige denn den herrschenden Rollenbildern von Mann und Frau. Doch als auch der fußballbegeisterte Imam, dem Lehrer Mokhtar seine Glaubensfestigkeit immer wieder übel nimmt, zur Schere greift, wird aus dem Mädchen Naïma der fehlende „Junge“, der das Team retten kann …

DVD: Menügestaltung, Authoring, Premastering, DCP- & Blu-ray-Produktion / EZEF / 16-04-2018

Projekt: 
Referenz: 

CAMERA THREAT

CAMERA THREATCAMERA THREAT, Bernd Lützeler, D 2017, 29 min  

Premiere: Berlinale, Forum Expanded, Februar 2017

Irgendwo in den eher trostlosen Sphären der Filmindustrie in Mumbai, umgeben von Starkult, Aberglaube und dem täglichen Verkehrskollaps, ergründet Camera Threat das ambivalente, oft auch paranoide Verhältnis dieser Filmmetropole mit dem bewegten Bild an sich. Abgesetzt auf einer Casting-Couch, verlieren sich zwei Schauspieler in ihren improvisierten Dialogen über eine Welt, in der die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion schon längst nicht mehr zählen. Ein erweiterter Multi-Genre-Film unter Berücksichtigung der Regeln der sogenannten Masala-Formel, bekannt aus dem indischen Unterhaltungskino.

Mehr zum Film

DCP-Produktionen / No Masala  / 09-02-2017

Projekt: 
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