Darling Berlin

BREAKDOWN IN TOKYO

MANN IM SPAGATBREAKDOWN IN TOKYO, Zoltan Paul, 2018, 84 min  

Kinostart: August 2018

PEROPERO, die Prog-Rock Band aus Berlin, absolviert eine Tour durch japanische Live-Clubs. Der 60jährige Regisseur Lászlo Kovács, Vater des Gitarristen, begleitet diese Japantour mit einer kleinen Filmcrew, um einen Dokumentarfilm über die Erlebnisse der Band zu drehen. Mit von der Partie ist die Produzentin Emma, die seit 10 Jahren die Lebensgefährtin des Regisseurs ist. Als sich die junge Tourmanagerin Nahoko bereits beim Abholen der Crew vom Flughafen Hals über Kopf in Laszlo verliebt, ist das Projekt immens gefährdet.
Lászlo, der sich in einer Lebens- und Schaffenskrise befindet, fühlt sich wie beflügelt durch die Liebe von Nahoko – und die tolerante Emma würde ihm das kleine Abenteuer sogar gönnen, wenn er sie nicht bloßstellt und den Film und seine Gesundheit nicht gefährdet. Aber natürlich schlägt er über alle Stränge. Schließlich hat Emma die Nase voll von seiner Rücksichtslosigkeit und verlangt das sofortige Ende der Affäre. Schweren Herzens bricht Lászlo mit Nahoko. Er hat aber nicht mit ihren Rachegefühlen gerechnet. Sie sabotiert von nun an die Produktion und provoziert, wo sie nur kann. Als Laszlo sie schließlich zur Rede stellt, rastet sie aus und verschwindet ausgerechnet mit dem Laptop von Emma, auf dem alle Produktionsdaten, Hotelbuchungen, Flüge und Züge gespeichert sind. Lászlo muss Nahoko also um jeden Preis finden und zurückholen…

Mehr zum Film: www.darlingberlin.de/breakdown-in-tokyo.html

DCP- & BD-Produktion / daredo, Darling Berlin  / 01-08-2018

 

Regie: 

LOST IN THE LIVING

LOST IN THE LIVINGLOST IN THE LIVING, Robert Manson, 2016, 84 min  

Kinostart: Juni 2018

Der irische Musiker Oisín und seine Band kommen für ein paar Gigs nach Berlin. Sie sind gespannt auf die Stadt und ihr legendäres Nachtleben. Als sie ihre Sachen im Hostel auspacken, findet Oisín einen Umschlag mit Geld von seinem Vater in der Tasche. Später, bei ihrem Konzert, scheint erstmal alles prima zu laufen – die Jungs sind gut drauf, das Publikum geht mit – als Oisín mitten auf der Bühne auf einmal ausflippt.

Die Wut auf seinen Vater, der die Familie verlassen hat, und der Schmerz über den Tod seiner Mutter überwältigen ihn und er stürzt sich allein ins Berliner Nachtleben. Als er die junge, hübsche Berlinerin Sabine kennenlernt und sie ihm Orte fernab der Party- und Touristen-Hotspots zeigt, scheint er bei ihr Halt zu finden. Doch Oisín lässt sich immer weiter treiben; sein Berlin-Trip wird zur Tour de Force. „Lost in the Living“ ist eine Hommage an den Sehnsuchtsort Berlin, in dem man sich wunderbar treiben lassen, aber auch schnell verlieren kann.

Mehr zum Film: www.darlingberlin.de/lost-in-the-living.html

DCP-Versioning & BD-Produktion / daredo, Darling Berlin  / 30-05-2018

 

RÜCKENWIND VON VORN

RÜCKENWIND VON VORNRÜCKENWIND VON VORN, Philipp Eichholtz, 2018, 80 min  

Kinostart: März 2018

Ist Erwachsen werden einfach – und Erwachsen sein schwer? Die Berlinerin Charlie findet es verdammt schwer, die Erwartungen ihres Umfelds und ihre eigenen auseinander zu halten. Ihr Freund Marco möchte ein Kind, und ihr Kollege Gerry mutmaßt ganz ungefragt: „Fünf Jahre zusammen? Na, da seid ihr doch bestimmt bald zu dritt…?“ Doch Charlie ist sich überhaupt nicht sicher: Ist das schön, ein Kind zu haben, oder verschwindet sie selbst dabei mit ihren Bedürfnissen? Charlie wird in ihrem Beruf als Lehrerin ganz schön gefordert und so richtig gut läuft es mit Marco gerade nicht. Dabei war am Anfang alles so wunderbar leicht und spontan.

Sie hätte gern wieder etwas von der Aufregung von früher, als sie bis in den Morgen tanzen ging. Anderen fällt das leichter: Gerry kauft sich einen Wohnwagen und will sich Richtung Balkan treiben lassen, ihre beste Freundin bricht mit dem Rucksack nach Asien auf. Und dann wird auch noch Charlies geliebte, lebenslustige Oma krank. Ist es so, das Erwachsen sein?

Mehr zum Film: http://www.darlingberlin.de/rueckenwind-von-vorn.html

DCP- & BD-Produktion / daredo, Darling Berlin  / 25-02-2018

 

KÖNIGIN VON NIENDORF

KÖNIGIN VON NIENDORFKÖNIGIN VON NIENDORF, Joya Thome, 2017, 67 min  

Kinostart: Februar 2018

In Brandenburg haben gerade die Sommerferien begonnen, doch die zehnjährige Lea (Lisa Moell) fährt in diesem Jahr nicht wie sonst mit ihren Freundinnen ins Ferienlager. Überhaupt findet sie die anderen Mädchen in ihrer Schule zunehmend seltsamer. Und so kurvt Lea meist allein auf ihrem Fahrrad durch das Dorf und besucht den Musiker und Aussteiger Mark (Mex Schlüpfer), der auf einem verwilderten Bauernhof lebt. Eines Tages beobachtet Lea bei einem ihrer Streifzüge fünf Jungs, die ein großes Ölfass über den Zaun der Farbfabrik hieven und mit ihrer Beute auf einem Fahrradanhänger davonrasen.

Leas Neugier ist geweckt. Bei nächster Gelegenheit folgt sie den Jungs und entdeckt, dass sie auf einem kleinen See ein Floß gebaut haben. Doch das Floß ist Eigentum der Bande, und Mädchen sind da auf keinen Fall erlaubt. Lea will aber unbedingt in die Bande aufgenommen werden und macht eine Mutprobe. Und von da an scheint der Sommer voller Abenteuer zu sein.

Mehr zum Film: www.darlingberlin.de/koenigin-von-niendorf.html

DCP- & BD-Produktion / UCM.ONE, Darling Berlin  / 30-01-2018

 

Regie: 

Blind & Hässlich

BLIND & HÄSSLICHMANN IM SPAGAT, Timo Jacobs, 2016, 84 min  

Kinostart: September 2017

Ferdi ist hässlich. Und er will unbedingt ne Freundin. Das geht aber nicht, weil: hässlich. Doch eines Tages trifft er Jona und Jona ist blind. Zum ersten Mal in seinem Leben gibt es Grund zur Hoffnung. Doch was Ferdi nicht weiß, ist dass Jona nur so tut. Sie ist nämlich von zuhause abgehauen, um ihr Abitur hinzuschmeißen und brauchte dringend eine Wohnung. Nun wohnt sie bei ihrer Cousine Cecile im Blindenwohnheim und spielt blind. Und wenn Ferdi das raus findet, bringt er sich vermutlich um.

Tom Lass. 1983 geboren in München. Hat nichts studiert. 1999 im Alter von 15 erste Engagements als Schauspieler. Seit 2005 auch hinter der Kamera tätig als Produktionsassistent und Fahrer, später auch als Produktions-, Set-Aufnahmeleiter und Regie-Assistent. 2009 entstand sein erster improvisierter low-budget Spielfilm „PAPA GOLD“, der für den Max-Ophüls-Preis und den First Steps Award nominiert war und u.a. mit dem Preis des Verbands der dt. Filmkritik bei Achtung Berlin ausgezeichnet wurde. Direkt im Anschluss folgte 2011 sein zweiter Spielfilm „KAPTN OSKAR“, der u.a. beim Oldenburger Filmfestival den Hauptpreis erhielt und dessen Hauptdarstellerin mit dem Seymour Cassel Award ausgezeichnet wurde. Sein dritter Spielfilm „BLIND & HÄSSLICH“ ist eine Ko-Produktion mit dem ZDF – Kleines Fernsehspiel und wurde 2017 beim Filmfest München mit dem Preis des internationalen Kritikerverbands FIPRESCI ausgezeichnet.

Mehr zum Film: www.darlingberlin.de/blind---haesslich.html

DCP- & BD-Produktion / daredo, Darling Berlin  / 16-09-2017

 

Regie: 

MANN IM SPAGAT

MANN IM SPAGATMANN IM SPAGAT, Timo Jacobs, 2016, 84 min  

Kinostart: Juni 2017

Für die Weltatemagentur probiert Cowboy eifrig den Weltatem mit selbst gemachten Bettketten und levitierten Wasser zu reinigen. Na, das sollte in Kreuzberg, dem Stadtteil für Sternensänger, doch eigentlich kein Problem sein. Schliesslich hat Cowboy ja die Hilfe seines Seniorenpraktikanten. Doch auch hier ändern sich die Zeiten. Cowboy muss mitansehen, dass der schmierige Tschick McQueen und seine umtriebige  Partnerin Angel gleich  gegenüber einen Autokurier aufmachen. Gegen diese Dreckschleudern muss Cowboy etwas unternehmen. Er plant einen Fahrradkurierdienst aufzubauen und gleich zu Beginn eine Rallye zu veranstalten.
Doch Cowboys Einsatz hat noch einen weiteren Grund. Cowboy will nicht, dass seine Mutter in einem dumpfen und tendenziell sogar gefährlichen Altenheim als Versuchskaninchen endet. Seine Mutter soll ins Sohosavoyritz, dem belebenden Altenheim für BestAgerGutverdiener. Dort tanzt sogar Elvis als Laserprojektion. Dafür benötigt Cowboy aber Geld; am besten das des Kurierunternehmens.
Als die Weltatemzentrale in Gestalt der attraktiven und intelligenten Fey van Schweeden eine Vertreterin schickt, nimmt Cowboys Planung Fahrt auf. Fey unterstützt Cowboy wo sie nur kann. Dafür fordert sie  transzendentes Umdenken. Aufgerieben zwischen seiner aufkeimenden Liebe zu Fey, der Attraktivität von Angel und seinem gepflegten Hang zum Chaos wird die Rallye zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Schon bald soll ihm seine Mutter weggenommen werden und  diese Kurierfahrer machen nun wirklich nicht das, was sie eigentlich sollen: Radfahren.
Tschick und Angel haben Cowboy mittlerweile den Teufel vom Hermannplatz auf den Hals gehetzt. Doch das ist lachhaft, verglichen mit der riesigen Gewitterwolke die über ihm schwebt, und Cowboys Fähigkeiten sich selbst aus dem Spiel zu tricksen.

Mehr zum Film: www.mannimspagat.de

DCP-& BD-Produktion / daredo, Darling Berlin  / 20-06-2017

 

Regie: 

LUCA TANZT LEISE

LOTTELUCA TANZT LEISE  Philipp Eichholtz, D 2016, 90 min

Kinostart: November 2016

Wann gelingt es eigentlich, dieses „Leben“? Wenn man Mathe versteht und das Abi schafft? Wenn man weiß, wie man sich krankschreiben lässt, um die Prüfungen zu verschieben? Wenn man den richtigen Typen findet, der einen liebt und begehrt – und der kein Arschloch ist?

Luca (Martina Schöne-Radunski) weiß ziemlich gut, wie das ist, wenn Dinge wie Aufstehen, Essen, Anziehen einfach nicht funktionieren. Es gab zehn dunkle Jahre in ihrem Leben. Nun hat sie ihren kleinen Hund Mata, den sie aus einer Tötungsstation in Bulgarien gerettet hat. Und für den steht sie auf und geht mit ihm raus. Zudem versucht sie es mit dem Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Damit es nicht an Mathe scheitert, schließt Luca mit ihrem Sitznachbarn Kurt (Hans-Heinrich Hardt) einen Deal: Sie hilft ihm mit Englisch. Dafür erklärt er ihr Mathe. Außerdem ist er ein verlässlicher Freund. Etwa, wenn wieder dieser aggressive Typ an ihrer Tür klingelt. Und erst recht, wenn es richtig schlimm kommt für Luca.

DCP-Produktion / daredo / darling berlin  / 10-15-2016

LOTTE

LOTTELOTTE  Julius Schultheiß, D 2016, 78 min

Kinostart: Oktober 2016

Lotte ist direkt und kantig, dabei liebenswürdig und vor allem ausgestattet mit einer großstädtischen Schnodderschnauze. Mit all diesen Eigenschaften eckt sie permanent an, bei ihren Kollegen, Freundinnen und sogar ihrem Freund. Der wirft sie kurzerhand raus und Lotte steht auf der Straße - von jetzt an voll damit beschäftigt eine Bleibe zu finden.

Eines Nachts trifft Lotte in ihrer Stammkneipe auf Marcel, einen fast vergessenen Bekannten. Kaum hat er sie erkannt, ergreift Lotte die Flucht und findet eine rettende Bleibe in der Wohnung ihrer Freundin Sabine. Am nächsten Tag hängen Lotte die Strapazen dieser Nacht nach und scheinen sie auch während ihrer Arbeit im Krankenhaus nicht loszulassen. Ein junges Mädchen wird eingeliefert, Lotte kümmert sich um sie, eine subtile Zuneigung entsteht.
 
Doch die Freude darüber währt nur kurz, denn wenig später wird Lotte Zeuge einer Begegnung zwischen dem jungen Mädchen Greta und Marcel. Die Blicke der drei kreuzen sich und Lotte ahnt, dass es diesmal keine Flucht für sie geben wird.

DCP-Produktion / daredo / darling berlin  / 10-10-2016

FRONTALWATTE

FRONTALWATTEFRONTALWATTE  Jakob Lass, D 2011, 78 min

Kinostart: Juli 2016

FRONTALWATTE ist wie gegen eine Wand rennen und weich fallen. Franz, Adrian und Anastasia stolpern durch eine Welt ohne Konsequenzen. Sie vertreiben sich die Zeit mit Wohnungsbesichtungen, Kiefer-OPs, Inzest und Poetry Slams. Ihre Suche nach Identität verkommt zur Suche nach der passenden Rolle.

 

DCP-Produktion / daredo / darling berlin  / 02-05-2016

Regie: 

KEIN ZICKENFOX

Kein ZickenfoxKEIN ZICKENFOX  Dagmar Jäger & Kerstin Polte, D 2015, 69 min

Kinostart: 17.03.2016

Einmal pro Woche treffen in Berlin-Kreuzberg 66 Frauen zwischen Anfang 20 und Mitte 70, 21 verschiedene Instrumente und die unterschiedlichsten weiblichen Biografien und Lebensentwürfe aufeinander.
Ihr Ziel: gemeinsam musizieren. Jede der Frauen – ob Lebenskünstlerin, Polizistin, lesbische Mutter oder pensionierte Pfarrerin – kann sich mit ihrem Instrument ausleben. Entstanden ist ein Raum des Zuhörens, in dem Konfrontation, Beharren und Nachgeben erlaubt sind und irgendwann doch alles in Harmonie gebracht wird. Wenn dann aus synchronen Lungen geblasen wird, entsteht ein Rhythmus-Orkan, der selbst hartgesottene bayerische Humpta-ta-Fans mitreißt.
 Der Gewinner von bislang fünf Publikumspreisen zeigt, wie dieses außergewöhnliche Ensemble auch die Privatleben der Beteiligten bereichert und wie es 66 ganz „normale“ Frauen schaffen, etwas Großartiges gemeinsam auf die Bühne zu stellen. Inzwischen spielt sogar eine der Regisseurinnen mit!
Das Frauenblasorchester Berlin unter der Leitung von Astrid Graf musiziert inzwischen seit 2003. Es gab Auftritte in Bierzelten, Gärten und schließlich sogar in der Philharmonie Berlin, von Jazz über Pop zu Klassik, das Frauenblas-orchester ist neugierig und probiert alles mal aus, -Hauptsache die Freude an der Musik bleibt nicht auf der Strecke.

Mehr zum Film: http://www.darlingberlin.de/kein-zickenfox.html

DCP-Produktion / daredo / darling berlin  / 06-03-2016

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